Die Fränkische Schweiz erleben

Fränkische Schweiz erleben - Action Erlebnisse Abenteuer Sport

Susanne Anker

Erstellt | Geändert

Tür an Tür mit der Natur

„Es ist eine Gegend, die zu tausend Schwärmereien einlädt. O, die Natur ist doch an Schönheit unerschöpflich.“ 

„This is not a landscape, this is a garden.“

Zwei Berühmtheiten, eine Aussage. Der romantische Dichter Ludwig Tieck und der Schauspieler Anthony Quinn würden sich wohl auch heute noch einig sein, wenn man sie um ein Statement zur Fränkischen Schweiz bittet.  

„Hier läuft der Weg von einem Paradies durchs andere.“

Noch bekannter aber ist vielleicht dieses Zitat von Jean Paul, auch er ein unermüdlicher Spaziergänger durch die fränkischen (Seelen-)landschaften. Sogar ein Wanderweg ist nach ihm benannt, der weiter nördlich den Frankenwald und östlich das Fichtelgebirge küsst, wo ebenso viele komfortable Hotels und Ferienwohnungen gebucht werden können. Im Jahr 2012 wurde der Jean-Paul-Pfad bis nach Sanspareil im Landkreis Kulmbach fortgeführt und misst seitdem stolze 200 km.  

Ein uralter Brauch: Beschluss der Ewigen Anbetung am 06. Januar 2023

Beschluss der Ewigen Anbetung Pottenstein - Bergfeuer

 

Der Beschluss der Ewigen Anbetung (auch oft Lichterfest genannt) Anfang Januar ist ein Jahrhunderte alter Brauch in der Fränkischen Schweiz.

Widrige Wetterbedingungen konnten den Bergfeuern in der Vergangenheit nichts anhaben, dafür aber das Corona-Virus in den letzten beiden Wintern. 

Deshalb ist die Freude groß, dass die Bergfeuer und die Lichterprozession zum Beschluss der Ewigen Anbetung am 6. Januar 2023 in Pottenstein (nach heutigem Kenntnisstand) wieder stattfinden können.

Bayern-online hat den wichtigen "Drahtzieher" und langjährigen „Feuerlesschürer“ Josef Leikauf besucht und ihm interessante Einzelheiten zum alten Brauch entlockt. Daraus ist das großartige, multimediale Interview "Wo der Berg nicht ruft, sondern brennt..." mit wunderbaren Fotos des Ereignisses entstanden. 

Jetzt gleich anschauen!  Hier geht's zum Interview

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Urlaub und Ferien in der Fränkischen Schweiz

Zahlreiche Romantiker wanderten und dichteten im frühen 19. Jahrhundert in Oberfrankens feiner Berg- und Hügellandschaft, sie bewunderten die Felsmassive und Tropfsteinhöhlen (z.B. die Teufelshöhle in Pottenstein und die Sophienhöhle in Ahorntal), erkletterten mutig die Burgen und Ruinen.
Die Burgen Rabenstein und Gößweinstein gelten heute als ausgesprochene Touristenmagnete, auch wenn sie sicherlich etwas im Schatten des Schlosses Neuschwanstein im bayerischen Allgäu stehen. Doch Prunk ist nicht alles - und schon gar nicht in Oberfranken.
Die „Fränkische“ will niemals Aufsehen erregen, und überwältigt doch immer wieder aufs Neue ihre zahlreichen Besucher. Bescheidenheit und Bodenständigkeit - das ist hier Trumpf.

Bier und Bratwurst - das sind die unschlagbar-leckeren Zutaten dieser einzigartigen Region.

Nirgendwo sonst in Bayern - und auch nicht im gesamten Bundesgebiet - ist die Dichte an Brauereien höher. 69 familienbetriebene Brauereien erstrecken sich nördlich der Fränkischen Alb in den Landkreisen Bamberg, Bayreuth und Forchheim.

Langeweile ist in der Fränkischen Schweiz ein Fremdwort

Je nach Jahreszeit finden in der Fränkischen Schweiz mannigfaltige Veranstaltungen statt, darunter das Lichterfest am 6. Januar in Pottenstein oder Führungen mit dem Nachtwächter in Forchheim, unweit der mittelfränkischen Stadt Nürnberg.  
Familien mit Kindern, die in den zahlreichen Hotels, Pensionen, Gasthöfen und Ferienhäusern willkommen sind, erfreuen sich an den Tieren im Wildpark Hundshaupten in Egloffstein oder besuchen eines der Felsen- und Freibäder. Immer wieder faszinierend zu beobachten ist das Schauspiel der Fliegenfischer, die an der Pegnitz und Wiesent ihre Attrappen ins Wasser halten. Wer sich über die „Fränkische“ und ihre Geschichte eingehender informieren möchte, dem sei unbedingt ein Besuch im Fränkische Schweiz-Museum in Tüchersfeld bei Pottenstein oder im Pfalzmuseum Forchheim empfohlen. Beide Städte bieten ihren Besuchern eine große Auswahl an gemütlichen Ferienwohnungen, Hotels, Gästezimmern in Gasthöfen und Pensionen - nicht selten mit Restaurants, in denen auf fränkisch-entspannte Art geschlemmt werden kann.  

 

Susanne Anker

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