Kultur in der Fränkischen Schweiz

Kunst Fränkische Schweiz

Oliver Lewe

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Kunst in der Fränkischen Schweiz

Wer kreativ werden möchte, der ist in der Fränkischen Schweiz genau richtig. Hier werden Werk-, Mal- sowie Aquarell-Kurse angeboten. Nach den Kursen können Sie entspannende Spaziergänge unternehmen und die wunderschönen Bilderausstellungen, Aquarelle, Kunstbücher und Zeichnungen bestaunen. Die Fränkische Straße der Skulpturen ermöglicht Ihnen zu sich selbst und zur Umwelt zu finden. Vergessen Sie den Altagsstress und schöpfen Sie neue Kraft.

Schauen Sie mal in der Fränkischen Schweiz vorbei und Sie werden staunen, was es alles auf diesem Gebiet zu entdecken gibt.

Fränkische Straße der Skulpturen (im Ellertal bei Lohndorf, Lkr. Bamberg)

Die Fränkische Straße der Skulpturen holt die Kunst raus aus Museen, Galerien und Ateliers und stellt Sie so einer interessierten, breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Besonders das Erwandern von Kunst in einer wunderschönen Landschaft ermöglicht dem Betrachter zu sich selbst und zur Umwelt zu finden. Die mittlerweile über die Region hinaus zum Begriff gewordene Ausstellung von Skulpturen auf weiter Flur wurde 1994 vom akademischen Bildhauer und Grafiker Ad Freundorfer ins Leben gerufen. Derzeit sind etwa insgesamt 30 Werke zu besichtigen. Sie befinden sich, bis auf wenige Ausnahmen, im Besitz der Künstler, die ihre Werke für mindestens 2 Jahre auf der Skulpturenstraße belassen.
Weitere Auskünfte gibt es bei: Fränkische Straße der Skulpturen e.V., Am Bühl 10, in 96123 Lohndorf, Tel. 09505-1374

Ideenhaus

Ausstellende Künstler:
Wolfgang Pietschmann - Skulpturen und MalereiAxel Luther - Skulpturen aus verschiedenen Materialien
Robert Freiberger - Schmied

Die Kunstwerke können Dienstag und Donnerstag von 11.00 bis 16.30 Uhr besichtigt werden.

Kunst und Museum

Wie schon der Name sagt, sind im Gebäude von Kunst & Museum in Hollfeld in der Eiergasse, im Erdgeschoss Räumlichkeiten für Kunstobjekte, Ausstellungen und ein Atelier. Im ersten Stock ist ein Museum untergebracht.
Über die Künstlerwerkstatt von Axel Luther betritt man den sogenannten roten Saal, wo während des Jahres Quartalsausstellungen und im Sommer die Internationale Kunstausstellung stattfindet. Im Treppenhaus ist eine Galerie mit Leihgaben fränkischer Künstler eingerichtet.
Im ersten Stock sind kleine Museumsecken mit einer Zahnarztpraxis, einem Friseursalon, einem Schneiderzimmer und einer Hollfelder Uhrmacherwerkstatt eingerichtet. Weiterhin findet man dort Bayerns zweitgrößte Skisammlung vor.
Gegenüber dem Kunst und Museum befindet sich das Cafe Moritz mit antikem Ambiente.

Töpfermuseum

Das Töpfermuseum von Thurnau in der Fränkischen Schweiz.

Das Museum

Das eindrucksvolle Haus, in dem das Töpfermuseum untergebracht ist, war einst die Lateinschule von Thurnau. Gegründet im Jahre 1552, wurde die Schule in den Jahren 1598 und 1599 baulich erweitert und erhielt dabei ihre schöne Renaissance-Fassade. Der Bau enthielt zwei Klassenräume, eine Bibliothek mit ca. 3000 Bänden und ein Amtszimmer sowie je eine Wohnung für den Rektor und den Konrektor.
Durch reiche Stiftungen der Familie Förtsch und später der Herrschaften von Giech und von Künßberg, hob sich diese "Freischule" schon um 1600 positiv von den damals üblichen Schulen ab. Der Besuch dieser Schule schloß mit einem Examen ab, das zum anschließenden Besuch einer Universität berechtigte. Einen Tiefstand erlebte die Schule im 30-jährigen Krieg als der gesamte Markt große Not litt.
In der wiederum unruhigen kriegerischen Zeit am Anfang des 19. Jahrhunderts ist 1814 nur noch ein Lehrer an der Schule und als 1834 die Rektorenstelle einzogen wurde, war die Schule damit aufgelöst. Die Bürgerschaft verlangte 1848 die Wiedereröffnung der Anstalt und erreichte, daß sie 1849 als Privatschule bis 1914 wieder eingerichtet wurde.
In den Jahren 1918-1972 bargen ihre Räume Teile der landwirtschaftlichen Berufsschule. Nach deren Schließung dienten die Räumlichkeiten als Wohnungen und Abstellräume.
Die Marktgemeinde beschloss im Jahre 1978 dies alte, schöne Haus für ein Museum zur Verfügung zu stellen.
Der Kunstmaler und Keramiker Günther Stüdemann hatte mit seiner Frau in rund 50 Jahren nicht nur Thurnauer Töpfererzeugnisse aus alter und neuer Zeit gesammelt, sondern auch Dokumente und Bilder zusammengetragen, mit dem Ziel, die Töpfertradition des Ortes zu dokumentieren und einst der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
In vier Bauabschnitten wurde mit staatlicher Hilfe das Gebäude von Grund auf saniert und dem neuen Zweck angepasst.

(Quelle: Förderverein Töpfermuseum Thurnau)

Öffnungszeiten:
1. April – 30. September: Di. – Sa. 14 – 17 Uhr, So. 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr.
vom 1. Oktober – 6. Januar und 1. März bis 31. März Do. u. Sa. 14 – 17 Uhr, So 10 – 12 und 14 – 17 Uhr.

Eintrittspreise:
Erwachsene 2,- Euro, Gruppen ab 10 Personen 1,50 Euro, Schüler, Studenten und Schwerbeschädigte 1,- Euro, Kinder bis 6 Jahre frei.

Führungen von Gruppen jederzeit nach vorheriger Vereinbarung mit dem Museum (09228-5351) oder der Marktverwaltung (09228-9510), auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten

Oliver Lewe

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