Matthias Egersdörfer
„Mein Gombrich“. Gespräch mit Matthias Egersdörfer am Freitag, 3. Juli 2026 um 18:00 Uhr im Germanischen Nationalmuseum.
Eintritt: frei
Reservierung unter www.onlineshop.gnm.de erforderlich.
Über die Kunst des Lernens, Zettelkästen und den Kunstkanon. Matthias Egersdörfer zu Gast im Deutschen Kunstarchiv: Der Gesprächsabend „Mein Gombrich“ thematisiert die persönlichen Ansichten des fränkischen Kabarettisten zu Kunst und zum Kunstbetrieb
Was Marcel Reich-Ranicki einst über die hundert besten literarischen Werke bemerkte, lässt sich auch auf die Bildende Kunst übertragen: „Wenn ein neues Buch in die Best-of-Vitrine reinkommen soll, muss ein anderes dafür raus …“
Was gehört in den Kanon, was nicht? Was ist überflüssig, was unverzichtbar?
Über solche Fragen diskutiert Matthias Egersdörfer gerne, seit er im Studium Ernst H. Gombrichs „Geschichte der Kunst“ kennenlernte. Das Kompendium des Kunsthistorikers sortierte, was den höchsten Kunstansprüchen genügte oder nicht. Da die Welt jedoch eine dynamische ist und sich immer weiter ausdifferenziert, stellt sich die Fragen nach Grenzüberschreitungen. Videoinstallationen, political art, Streetart oder Aktionskunst waren für Gombrichs 1950 erschienenes Buch noch kein Thema.
Im Rahmen der DKA-Vortragsreihe im Aufseß-Saal des Germanischen Nationalmuseums sprechen PD Dr. Susanna Brogi, Leiterin des Deutschen Kunstarchivs, und Kunsthistorikerin und Kuratorin Alexandra Eckl mit Matthias Egerdörfer über seinen persönlichen Zugang zu Kreativität, Kanonbildung und seine Kunstanschauung.
Am Freitagabend, 3. Juli 2026 um 18 Uhr stellt sich der 56-jährige Schauspieler, Schriftsteller und Kabarettist ihren Fragen. Egersdörfer hat zum „Gombrich“ eine besondere Beziehung. Hat er doch rund 400 Abbildungen aus dessen Publikation auf postkartenartige Zettel gemalt. Die Sammlung sollte als Lernstoff, quasi wie Vokabeln einer Fremdsprache, des Kunststudenten Egersdörfer dienen.







