Buchtipps für Bayreuth

Buchtipps für Bayreuth

Annegret Bauch Team Bayern-online
Annegret Bauch

Erstellt | Geändert

Bayreuth als Kulturstadt - hier dürfen Bücher nicht fehlen. Auf dieser Seite finden Sie unsere Buchtipps für Bayreuth und Umgebung. Egal ob Reiseführer, Bildband, Krimi oder Bücher zum Thema Richard Wagner - hier findet jeder das Passende!

 

Reiseführer für Bayreuth

Lieblingsplätze Oberfranken

Lieblingsplätze Oberfranken von Friederike Schmöe

Die Region Oberfranken erstreckt sich in der neuen Mitte Europas von der bayerisch-tschechischenGrenze im Nordosten bis zur Stadt Bamberg im Südwesten. Unter Wanderern und Naturfreunden ist die Gegend eine beliebte Urlaubsregion, doch auch Kulturfreunde fühlen sich von den vielen historisch bedeutsamen Orten wie der Veste Coburg, dem Bamberger Kaiserdom oder der Festung Rosenberg in Kronach angezogen. Begleiten Sie Friederike Schmöe zu ihren ganz persönlichen Lieblingsplätzen und - da Oberfranken auch Bierfranken genannt wird - in die schönsten Brauereien.

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Autorenportrait

Friederike Schmöe hat die Bamberger Krimi-SerienheldinKatinka Palfy erschaffen. Anders als ihre Protagonistin ist sie in Coburg geboren und aufgewachsen, aber seit 1986 in Bamberg ansässig. Trotz zahlreicher Aufenthalte in anderen Ecken der Welt lebt Friederike Schmöe nach wie vor gerne in Oberfranken.

Oberfranken genießen

Oberfranken genießen

Über 200 Genussbetriebe wie etwa Brauereien, Bäckereien, Brennereien, Metzgereien, Restaurants und Bauernhöfe bilden ein weltweit einzigartiges Netzwerk, das für den ganz besonderen Genuss und Geschmack steht. Von der UNESCO-Kommission als immaterielles Kulturerbe anerkannt und von Millionen Besuchern jährlich geschätzt – das ist dieser einmalige Landstrich im Norden Bayerns, den wir mit viel Liebe in dieses Buch gepackt haben. Lassen Sie sich ein auf eine Reise von Forchheim bis Coburg, von Bamberg bis Hof und freuen Sie sich auf einen Hochgenuss nach dem anderen. Oberfranken, das ist so, als wenn Berlin über 600 Brauereien hätte, Hamburg über 1.000 Bäckereien oder Köln mehr als 750 Metzgereien. Die Liste der Superlative ließe sich noch lange fortsetzen, aber es geht nicht nur um Quantität, sondern auch um Qualität. Die Fränkische Küche steht seit über 1.000 Jahren für Genuss und Bekömmlichkeit, für das Verständnis und den Einklang mit der Natur und für ausgelassene Lebensfreude und offenherzige Geselligkeit. All dies haben wir Autoren in die vorliegenden 280 Seiten gepackt, auf denen wir Ihnen die Mitgliedsbetriebe der Genussregion Oberfranken vorstellen, feine Rezepte präsentieren und spannende Genusstouren vorstellen, die Sie in jeden Winkel dieses kulinarischen Paradieses entführen. Ein Schäuferla mit einem Seidla Bier, ein Kochkäse mit einem feinen Frankenwein, ein Osterbrot mit einer guten Tasse Kaffee, das sind essentielle Bestandteile des fränkischen Lebens, an denen wir Sie teilhaben lassen wollen. Übrigens: Wussten Sie, dass es zwei Bamberger Hörnla gibt? Die Antwort auf diese Frage sowie viele weitere gelöste Rätsel und versteckte Geheimnisse finden Sie unserem Buch „Oberfranken genießen. Alle Anbieter, Rezepte und Touren in der Genussregion“. Wir freuen uns auf Sie, und wir wissen, dass Sie sich auf den Genuss und seine Entdeckung freuen!

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Regionale Krimis aus Bayreuth

Fränkische Vergeltung

Fränkische Vergeltung der Kriminalroman aus Bayreuth

Spannender Kriminalroman aus Bayreuth

Hanno Reichert, ein unscheinbarer Einzelgänger, kommt auf mysteriöse Weise zu Tode. Bei ihren Ermittlungen stellt Kommissarin Benita Luengo fest, dass Reichert sich so einiges hat zuschulden kommen lassen. Stalking, Erpressung, und nebenbei hat er auch noch eine ganze Familie in den Ruin getrieben. Noch während Benita den Mörder sucht, bekommt sie einen zweiten Fall auf den Tisch. Stadtrat Dennis Meyer, zuständig für die Landesgartenschau, ist verschwunden…

 

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Autorenportrait

Jacqueline Lochmüller, 1965 in Bayreuth geboren, arbeitet seit 2008 als Autorin. Sie schreibt Krimis, Thriller, erotische Bücher, Kurzgeschichten und Heftromane, teilweise unter Pseudonym. Jacqueline Lochmüller hat zwei erwachsene Töchter.
 

Geschichtliche Buchtipps für Bayreuth

Kleine Geschichte Oberfrankens

Kleine Geschichte Oberfrankens

Oberfranken ist eigentlich erst 1837 entstanden, als die bayerischen „Kreise“ ihre neuen Namen erhielten. Darin sind ganz unterschiedliche Gebiete zusammengefasst. Über den Westen des Regierungsbezirks herrschte über Jahrhunderte hinweg der Bamberger Fürstbischof. Östlich grenzte das Markgraftum Brandenburg-Bayreuth an. Coburg war sogar bis 1918 Hauptstadt eines Herzogtums, dessen Regenten mit großen Herrscherhäusern Europas verwandt waren. Dieses Buch erzählt die Geschichte einer vielfältigen Landschaft – und zahlreiche Geschichten, die sich hier von der Steinzeit bis in die letzten Jahrzehnte zugetragen haben.

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Autorenportrait:

Günter Dippold, Dr. phil., geb. 1961, ist Historiker, seit 1994 Bezirksheimatpfleger von Oberfranken und seit 2004 Honorarprofessor für Europäische Ethnologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Zahlreiche Publikationen zur fränkischen Geschichte.
 

Bücher zu Richard Wagner

Wagalaweia! Der Ring des Nibelungen nach Richard Wagner

"Der Ring des Nibelungen" - Illustriert von Martin Stark

In der BÜCHERGILDE sind die geozentrischen Dramenbilder zu Richard Wagners "Ring des Nibelungen" aus der Feder des Illustrators Martin Stark in einem goldbezogenen Schuber erschienen. 

Vielleicht ging es dem Künstler bei der Gestaltung dieser großformatigen Wimmelbilder auch darum, sich selbst einen Überblick zu verschaffen über diesen fulminanten Opernzyklus, der auch heute noch viele Regisseure in den Wahnsinn treibt. Richard Wagner selbst wird so vorgegangen sein, und auch J.R.R. Tolkien hat seine Fantasiewelt Mittelerde und die darin spielenden Figuren in detaillierten Landkarten und Stammbäumen gruppiert. Martin Stark hat sich an diesen Arbeiten ohne Zweifel ein Beispiel genommen und seinen expressionistischen "Ring" ebenso geographisch ausgebreitet. Auf der Rückseite der vier "Handlungsblätter" findet der Betrachter das gesamte Libretto des jeweiligen Stückes inklusive kurzer Zusammenfassung. Auf einem fünften Bogen sind eine Stammtafel sowie Hinweise zu handelnden Personen und dem Orchester verewigt.  

"Falsch und feig ist, was dort oben sich freut!" - Die Drei Rheintöchter im „Rheingold“ 

Bereits am Vorabend des Bühnenfestspiels gibt Wagner die Orientierung und Fahrtrichtung vor. Im "Rheingold" werden fließend die vier Elemente "Wasser" (Rhein, Rheintöchter), "Feuer" (Schmiede, Loge), "Erde" (Wälder, Nibelheim, Alberich und die Riesen) und "Luft" (der Götterhimmel, Walhall) beschrieben - und somit aber auch ganz klare Trennlinien benannt, die nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören sind. Nicht zuletzt hielt sich der Dichterkomponist Richard Wagner mehr oder weniger streng an die antike und mittelalterliche Lehre, wonach der gesamte Kosmos aus den oben erwähnten vier Elementen bestehe. Sein Vorbild bei der Schilderung seiner Geschichte "von der Welt Anfang und Ende" waren die Götter- und Heldensagen aus der "Edda", mehr noch als Dantes Weltbilder in der "Göttlichen Komödie" mit Hölle, Purgatorium und Paradies. In der Lieder-Edda, wie auch später in der Prosafassung, erscheint zum ersten Mal der auch bei Wagner erscheinende Weltenbaum sowie die später vereinfachte Zuweisung von Niflheim - Muspellsheim - Jötunheim - Asenheim. In der Mitte das allzu Irdische, dazwischen der Mensch, der nach oben strebt, aber nicht allzu selten nach unten fällt. Das alles muss man wissen, damit man sich als Spaziergänger oder Wanderer auf den schwarzweißen, gelegentlich vergoldeten Bilderbögen Martin Starks räumlich, zeitlich und inhaltlich nicht verläuft.     

„Jetzt lese ich jeden Morgen, ehe ich an die Arbeit gehe, einen Gesang Dante; noch stecke ich tief in der Hölle; ihre Grausen begleiten mich in der Ausführung des zweiten Aktes der Walküre“ - Richard Wagner

Hier prangt sie, die bereits erwähnte "Weltesche". Nicht nur an der "Walküre" wird deutlich, warum der Filmregisseur Lars von Trier im Jahr 2006 dann doch davor zurückschreckte, den "Ring" in Bayreuth zu inszenieren. Weil er zum Perfektionismus neigt, und weil sein minutiöses Drehbuch auf der Bühne nicht hätte umgesetzt werden können. "Ich denke, dass alles, was was am ,Ring' interessant ist, nicht gesehen werden kann", so schrieb er in einer "Abtretungsurkunde", „also folgerte ich, dass sich die ultimative Inszenierung in totaler Finsternis abspielen müsste." Mit dem damaligen Leiter der Bayreuther Festspiele, Wolfgang Wagner, freilich nicht zu machen. Vielleicht hat Lars von Trier aber Recht. Vielleicht kann vieles von dem, was Wagner da in seinen Regieanweisungen formulierte, auch unsichtbar bleiben, wie ja auch sein Orchester im Graben für Publikum und Sänger nicht zu erkennen ist. Martin Stark hat es da etwas einfacher. Gegen den Uhrzeigersinn verfolgt der Betrachter kompakt diesen ersten Tag der Tetralogie und all die in Szene gesetzten Abenteuer.       

„Wand’rer heisst mich die Welt, weit wandert‘ ich schon: auf der Erde Rücken rührt‘ ich mich viel!“ - Wanderer im „Siegfried“

Mit der wachsenden Spieldauer der Opern - von 2,5 Stunden (Rheingold) bis 5 Stunden (Götterdämmerung) - vergrößern sich auch die Drucke. "Siegfried" misst fast einen halben Quadratmeter und mutet an wie eine Trekkingtour durch Wälder und über Berge. In dieser Geschichte wird das Schwert Nothung geschmiedet, der Lindwurm getötet und schlussendlich Brünnhilde aus dem Feuerkreis gerettet. Der Parforceritt Siegfrieds ist so detailreich wie an einigen Stellen auch witzig. Die holzschnittartigen, kubistischen Figuren und Schauplätze werden spielerisch zum Leben erweckt. Es sind fantastische Bilder, die in Erinnerung bleiben und immer wieder neu entdeckt werden dürfen.     

"Zurück vom Ring!" - Hagen in der „Götterdämmerung“

Auch "Götterdämmerung" ist so eine "sprachlose Erschütterung" (Wagner selbst), die Martin Stark als veritablen Showdown zeichnerisch zur Vollendung bringt. Auf den größten Bogen, durch den mittig der Rhein fließt, blickt der Zuschauer noch einmal "in höchster Ergriffenheit", ehe der Vorhang fällt. Diese mächtige Theaterwelt im Kleinen überzeugt, auch wenn die Illustrationen für echte "Wagnerianer" wohl keinen vollwertigen Ersatz für das hautnahe Opernerlebnis darstellen dürften. Ein begleitendes Werk zum opus magnum ist dieses Papiertheater aber allemal. "Ich sage nichts weiter", so Richard Wagner am 21. November 1874, nachdem er in Wahnfried die Götterdämmerung, und damit auch seinen "Ring" beendet hatte. 

Hier können Sie diesen Büchergilde Bilderbogen kaufen.

Der Ring des Nibelungen nach Richard Wagner
Illustriert von Martin Stark 

Fester goldbezogener Schuber, 4+1 Bilderbogen, beidseitig zweifarbig bedruckt, Das Rheingold, 48x66 cm, Die Walküre, 66x48 cm, Siegfried, 66x72 cm, Götterdämmerung, 96x66 cm, Der Stammbaum, 48x66 cm.
 

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Mark Zimmermann

Mark Zimmermann ist Gründer von Bayern-online.de und schreibt das Blog Quergereist.de

Als Leseratte bin ich für die Rubrik Bücher zuständig. Ich liebe Regionalkrimis und Reiseführer.

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Annegret Bauch Team Bayern-online
Annegret Bauch

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Annegret Bauch ist im Team Bayreuth und hier für Redaktion und Website-Design zuständig. In Ihrer Freizeit ist sie mit ihrer Familie viel in der Natur unterwegs, liebt Yoga, Volleyball und gute Bücher. Als Reisefan ist sie bei Bayern-online natürlich bestens aufgehoben.