Mozart, der Humorist

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Mozart, der Humorist: Mozart-Zyklus von Michael Wessel. 5. Konzert im Steingraeber Kammermusiksaal, 17. März 2026, 19 Uhr 30.

Die Mozartgesellschaft Bayreuth lädt zu einem Konzertabend im Steingraeber Haus ein. Der renommierte Pianist Prof. Michael Wessel wird den fünften Teil seines Mozart-Zyklus mit den drei ersten Sonaten (entstanden 1774/75), den „Münchner Sonaten“ KV 279 in C-Dur, 280 in F-Dur und 281 in B-Dur, interpretieren und dabei tief in die Geschichte und den Schaffensprozess von Wolfgang Amadé Mozart eintauchen.

Der Pianist schreibt zu seinem Programm

Mozart hat sich für seine Verhältnisse viel Zeit gelassen, bevor er seine ersten Klaviersonaten schuf und damit in einer Gattung reüssierte, in der bereits Philipp Emanuel Bach und Joseph Haydn große Fußspuren hinterlassen hatten. Und sofort schreibt er nicht nur makellose Meisterwerke, sondern auch witzig-spritzige, höchst unterhaltsame und doch tiefsinnige Musik, die immer wieder mit unerwarteten Wendungen überrascht.“

Der 18-jährige Mozart komponierte in der Entstehungszeit seiner ersten drei Sonaten noch längst nicht auf einem Hammerflügel, sondern meist auf dem Clavichord (insbesondere dann, wenn er auf Reisen war) oder einem Cembalo - auf seinen „Walter-Flügel“ musste er sich bis 1882 gedulden. Für Pianisten auf modernen Flügel gilt es also, die „vibratonahe“ Dynamik eines Clavichords mit der Geläufigkeit der Cembalomechanik in die Jetztzeit zu übertragen.

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