KAPITÄN CAP VERDE

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KAPITÄN CAP VERDE - Komödie von Voltaire. Übersetzt von Simon Werle.

WA-Premiere der Studiobühne Bayreuth: 25. Juli 2025 um 20.00 Uhr Felsentheater Sanspareil

Termine: 29. Juli 1., 6., 8., 9., 13., 15. August 2025 jeweils um 20.00 Uhr 3. und 17. August jeweils um 18.00 Uhr

Regie: Birgit Franz, Bühne: Franziska Fröhlich, Kostüme: Heike Betz, Licht/Ton: Ronald Kropf, Maske: Judith Anthony

Es spielen: Frank Ammon, Carolina Aures, Monika Gut, Frank Müller, Olha Hordyshevska, Leonie Lochner, Michaela Schoberth, Tim Sokollek, Kay Wolinski

Im Zentrum dieser erfrischenden Komödie aus dem 18. Jahrhundert steht eine erstaunlich moderne junge Frau, Fanchon, die Tochter des Gerichtspräsidenten Bodin. Dieser führt mit Gattin, zwei Töchtern und einem adligen Schwiegersohn ein scheinbar friedliches Leben. Doch die Ehe der älteren Tochter mit dem Grafen ist eine Katastrophe. Und Bodin hat Fanchon seinem alten Freund Kapitän Cap Verde als Braut versprochen, der nach jahrelangen Abenteuern und Raubzügen auf See zurückerwartet wird. Aber Fanchon liebt den jungen Chevalier du Hasard, den sie seit einiger Zeit heimlich trifft. Sie will auf gar keinen Fall den alten Seebären heiraten, entspinnt eine kluge List und therapiert dabei noch die unglückliche Ehe ihrer Schwester.

Kurz vor Ende der Komödie gibt es noch weitere Überraschungen, mit denen niemand gerechnet hat …

Voltaire, Frankreichs großer Philosoph der Aufklärung, erfindet in dieser Typenkomödie aus dem Jahre 1732 mit Leichtigkeit merkwürdige Figuren und absurde Situationen, die Spaß machen − zum Spielen und zum Zuschauen. Mit der Bayreuther Markgräfin Wilhelmine führte er einen ausführlichen Briefwechsel. Sie bewunderte Voltaire als Schriftsteller und trat selbst als Schauspielerin in seinen Stücken auf. Er wiederum bewunderte Wilhelmines Musenhof und ihre einzigartigen Ruinentheater in der Eremitage und Sanspareil. Er schwärmte von Bayreuth: „Ehedem mussten Dichter und Künstler nach Neapel, Florenz oder Ferrara wallfahrten, jetzt ist ihr Ziel Bayreuth.“ (Voltaire)

Spieldauer 90 Minuten. Keine Pause.

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