Hagen Rether kommt nach Veitshöchheim
Hagen Rether kommt nach Veitshöchheim und fordert sein Publikum mit Schärfe, Haltung und überraschenden Perspektiven heraus.
Kein Abend wie jeder andere
Hagen Rether ist mit seinem Programm „Liebe“ in den Mainfrankensälen Veitshöchheim zu Gast. Wer jetzt an klassisches Kabarett mit Pointe auf Pointe denkt, liegt daneben. Rether setzt nicht auf schnelle Lacher, einfache Feindbilder oder bequeme Antworten. Sein Abend ist ein Mitdenkangebot – offen, fordernd und oft auch unbequem.
Ein Programm, das sich ständig verändert
Der Titel bleibt gleich, der Inhalt nicht. „Liebe“ ist ein Programm, das sich laufend verändert und auf aktuelle Entwicklungen reagiert. Gerade das macht den Reiz aus. Rether verknüpft Gegenwart mit Vergessenem, das Nahe mit dem Fernen. Er stellt infrage, zweifelt, widerspricht und rüttelt an Dingen, die viele längst als gegeben hinnehmen.
Gegen einfache Erklärungen
Rether nimmt sich gesellschaftliche und politische Absurditäten vor, ohne sie auf billige Gags herunterzubrechen. Ihn interessieren nicht die üblichen Strohmänner und Sündenböcke. Stattdessen lenkt er den Blick auf die Verantwortung jedes Einzelnen. Seine Botschaft ist klar: Die Probleme dieser Welt liegen nicht nur „bei denen da oben“.
Scharf, direkt und mit Haltung
Mit sprachlicher Präzision, überraschenden Vergleichen und großer Ausdauer fordert Rether sein Publikum heraus. Sein Kabarett ist tragisch, komisch, schmerzhaft und ansteckend zugleich. Er ruft dazu auf, sich nicht von Angst und Wut treiben zu lassen, sondern selbst zu denken und zu handeln. Dabei plädiert er für Aufklärung und Mitgefühl – und gegen Doppelmoral und satte Gleichgültigkeit.
Bis zu dreieinhalb Stunden Denkanstoß
Ein Abend mit Hagen Rether kann bis zu dreieinhalb Stunden dauern. Das ist lang, aber offenbar kein Hindernis. Im Gegenteil: Gerade seine Inhalte, seine Konsequenz und seine Haltung sorgen dafür, dass ihm das Publikum aufmerksam folgt. Wer kommt, bekommt kein gefälliges Unterhaltungsprogramm, sondern einen intensiven Abend, der nachwirkt.
Klare Einladung ans Publikum
Die Richtung ist eindeutig: nicht nur zuschauen, sondern mitdenken. Rether will keinen schnellen Applaus für einfache Wahrheiten. Er will, dass sich etwas bewegt – im Kopf, im Blick auf die Welt und vielleicht auch im eigenen Handeln. Oder, um es mit einer seiner zentralen Fragen zu sagen: „Wir können die Welt nicht retten? Ja, wer denn sonst?“
Veranstaltungsinfos
Datum: Samstag, 09.05.
Uhrzeit: 20 Uhr
Ort: Mainfrankensäle Veitshöchheim
Online: www.hagenrether.de








