06.12.2019

von B°ZA

Lebenslanges Lernen: So kommen Arbeitnehmer zu neuem Wissen

Wir stellen Ihnen zwei Möglichkeiten der berufsbegleitenden Weiterbildung vor.

Das Schlagwort des lebenslangen Lernens geistert ja schon einige Jahre und Jahrzehnte durch die Medien, doch heute kann man sagen, dass es zur Realität geworden ist. Manche Arbeitnehmer erfüllt diese Tatsache mit Schrecken, andere hingegen freuen sich über die Herausforderungen. Auch Unternehmen müssen sich dem Zeitgeist stellen und kommen an Themen wie der Digitalisierung nicht vorbei. Es gilt, stets up to date zu bleiben und die neuen Möglichkeiten zu nutzen.
Doch wie lässt sich neues Wissen erwerben, wo doch der Alltag für viele Arbeitnehmer ohnehin schon herausfordernd ist? Wir stellen zwei beliebte Möglichkeiten vor.


Berufsbegleitend studieren via Fernstudium

Unsere schöne neue Arbeitswelt bietet nicht nur Herausforderungen, sie eröffnet für den, der sich engagiert und wissbegierig ist, auch viele Chancen. War man früher an seinen Ausbildungsberuf gebunden, kann man sich heute neu erfinden und durch erweiterte Kompetenzen die persönlichen Chancen
verbessern. Eine gern gewählte Möglichkeit ist ein berufsbegleitendes Fernstudium. Warum ein Fernstudium? Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Lernen, wann und wo immer man will.
  • Freie Zeiteinteilung.
  • Kompetente Begleitung.
  • Weiterbildung in Teilzeit.
  • Neue Erkenntnisse gleich im Job anwenden.
  • Studieren auch ohne Abitur.

Wie kann man ohne Abitur studieren?

Wer bereits eine Meisterschule absolviert oder eine gleichwertige Fortbildung abgeleistet hat, der kann jeden Bachelor-Studiengang aus dem Angebot der Fernuni auswählen. Hat man eine dreijährige Ausbildung gemacht und drei Jahre in seinem Beruf gearbeitet, kann ein Studienfach gewählt werden, dass eine fachliche Nähe zum Beruf hat. So ist das Studieren ohne Abitur möglich.
Möchte man nach dem Bachelor noch ein Masterstudium anhängen, ist in der Regel ein absolviertes Hochschulstudium Pflicht. Die genauen Zulassungsvoraussetzungen können in einem persönlichen Gespräch geklärt werden.


Mögliche Studiengänge:

  • BWL: Bachelor of Arts
  • Wirtschaftsingenieur: Bachelor of Engineering
  • Psychologie: Bachelor of Science
  • Wirtschaftspsychologie: Bachelor of Arts

Diese Studiengänge der PFH Private Hochschule Göttingen, die in München persönlich betreut und geprüft werden, eröffnen Absolventen neue Perspektiven im Beruf. Sie erobern Tätigkeitsfelder, die ihnen bisher verschlossen blieben, können in der Hierarchie des Unternehmens aufsteigen oder sich an anderer Stelle bewerben. Die meisten Unternehmen schätzen engagierte Mitarbeiter, sodass man schon durch die Tatsache, dass man sich neben dem Beruf weitergebildet hat, einen positiven Eindruck machen kann.
Die Weiterbildung neben dem Beruf ist eine große Leistung, die persönlichen Einsatz und Organisationstalent erfordert. Der Alltag muss entsprechend strukturiert und die Zeit klug eingeteilt werden. Man kann nicht unbedingt erwarten, dass der Chef bezüglich der geleisteten Arbeitszeit Abstriche macht - es sei denn natürlich, man holt ihn mit ins Boot und macht es ihm schmackhaft, dass seine Mitarbeiter wichtiges Know-how erwerben und damit ihre Leistungsfähigkeit verbessern.

Weiterbildung über den Arbeitgeber

Wenn die Weiterbildung auch Vorteile für den Arbeitgeber hat, kann er die Kosten dafür übernehmen und seinem Angestellten die nötigen Zeitfenster verschaffen. Auf diesem Weg wird man keinen ganz neuen Beruf erlernen können, doch man kann die eigenen Fertigkeiten verbessern und sich Know-how aneignen, das im Job direkt eingesetzt werden kann. Davon profitiert das ganze Unternehmen, weshalb Chefs oft bereit sind, entsprechende Maßnahmen zu unterstützen und zu finanzieren. Häufig geht es bei den Inhalten um neue Technologien, die Digitalisierung im Unternehmen oder Spezialwissen, das die Einsatzmöglichkeiten eines Arbeitnehmers erweitert. Es ist ebenfalls denkbar, dass Bereiche in das Unternehmen zurückgeholt werden sollen, die bisher betriebsfremd erledigt wurden. Das gilt etwa für Themen wie Online-Marketing oder die Systemadministration.


Den Chef überzeugen

Wer sich für eine Weiterbildung interessiert, die der Chef finanzieren soll, der muss ihm die entsprechenden Vorteile erst einmal schmackhaft machen. Für ein solches Gespräch wählt man am besten einen geeigneten Zeitpunkt. Es bietet sich an, nach dem erfolgreichen Abschluss eines Projektes an ihn heranzutreten. Auch eines der Zielgespräche, die in vielen Unternehmen regelmäßig durchgeführt werden, ist geeignet, sofern der Arbeitnehmer die vereinbarten Ergebnisse erzielen konnte. Wichtig ist ein Vertrauensverhältnis. Wenn der Chef weiß, dass er sich auf den Arbeitnehmer verlassen kann, fällt ihm die Bewilligung der Kostenübernahme leichter.
Die Vorteile für das Unternehmen aufzeigen
Die Weiterbildung sollte direkt mit dem Tätigkeitsfeld des Arbeitnehmers zu tun haben. Dann fällt es auch leicht, die Vorteile für den Betrieb herauszustellen. Bessere und aktuellere Kenntnisse sind für das Unternehmen von Vorteil, das in einer sich zügig wandelnden Welt ebenfalls einem großen Anpassungsdruck ausgesetzt ist. Genaue Informationen, Anwendungsbeispiele, Informationen und Broschüren erleichtern die Entscheidung. Wenn die Argumente mit Zahlen und Fakten aus dem Controlling oder dem Vertrieb untermauert werden, umso besser.
Loyalität zum Unternehmen herausstellen
Kein Chef möchte in das Know-how eines Mitarbeiters investieren, das später einem anderen Betrieb zugute kommt. Es kann also nützlich sein, die Loyalität zum Unternehmen zu betonen und eine zeitliche Bindung zuzusichern. Man sagt, dass man sich als besser qualifizierter Mitarbeiter ungefähr so lange an das Unternehmen binden sollte, wie die Weiterbildungsmaßnahmen gedauert haben. Auch spätere Möglichkeiten für einen persönlichen Aufstieg können mit etwas Verhandlungsgeschick schon vereinbart werden.


Weiterbildung finanzieren

Wenn der Chef die Weiterbildung nicht finanziert, sollte man seine Pläne keinesfalls gleich aufgeben. Jeder Arbeitnehmer in Deutschland hat Anspruch auf die berufliche Weiterbildung, die zum Beispiel mit einem Bildungsgutschein gefördert wird. Informationen liefert das zuständige Arbeitsamt.

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