29.08.2018

von B° ZA

Etiketten: Jeder kennt sie, aber was sagen sie eigentlich aus?

Wer im Super-, Elektronik-, Baumarkt Produkte kauft, kennt die darauf angebrachten Etiketten. Beinahe alle Alltagsprodukte sind mittlerweile mit diesen gekennzeichnet, kaum jemand hat sich das Label aber schon einmal im Detail angesehen.

Etiketten: Jeder kennt sie, aber was sagen sie eigentlich aus?

Wer im Super-, Elektronik-, Bau- oder einem anderen Markt Produkte kauft, kennt die darauf angebrachten Etiketten garantiert. Beinahe alle Alltagsprodukte sind mittlerweile mit diesen gekennzeichnet, kaum jemand hat sich das Label aber schon einmal im Detail angesehen. Während der Strichcode noch direkt ins Auge fällt, lassen sich viele andere Details der Etiketten erst auf den zweiten Blick erkennen.

Welche Informationen enthalten die gängigen Etiketten?

Wir sehen sie immer und überall: Etiketten und Labels. Manchmal werden sie direkt auf das Produkt geklebt und dadurch zum Ärgernis für den Kunden, der sie mühsam vom neuen Seifenspender & Co abkratzen muss. Ein anderes Mal hängen die Etiketten an speziellen Schildern, die mit Plastik- oder anderen Bändern an der Ware wie einer Jeans befestigt sind. Bekannt dürften diese Labels also jedem vorkommen, doch fast niemand hat sich schon einmal Gedanken über diese gemacht oder sie sich genauer angesehen. Tatsächlich enthalten sie entweder für den Käufer oder für den Verkäufer relevante Informationen. So informieren sie vielleicht über den Preis oder erleichtern dem Händler seine Inventur. Gängige Informationen, welche auf Labels gedruckt werden, sind daher folgende:

  • Preis
  • Versandadresse
  • Barcode
  • Verkehrsbezeichnung
  • Zutatenverzeichnis
  • produktspezifische Angaben
  • u. v. m.

Gesetzliche Vorgaben, welche Art von Etikett und mit welchen Informationen anzubringen ist, gibt es jedoch nur im Lebensmittelbereich.

Barcode - mehr als nur Striche

Das wohl häufigste Etikett bei Produkten jeder Art ist jenes mit dem Strichcode. Manchmal sind hier weitere Informationen angebracht wie der Preis oder der Name des Herstellers. In vielen Fällen handelt es sich aber lediglich um einen kleinen Aufkleber mit Strichen in unterschiedlichen Abständen sowie mit verschiedener Breite. Für das menschliche Auge ist das wenig interessant. Für die Kassierer ist der Barcode aber essentiell, um das Produkt zügig einscannen sowie korrekt abrechnen zu können. Beim Barcode handelt es sich nämlich um eine optoelektronisch lesbare Schrift, welche maschinell ausgelesen werden kann und verschiedene Informationen enthält, beispielsweise zu Art und Preis des Produkts. Doch nicht nur an der Kasse sind sie eine große Hilfe, sondern sie werden auch für die Inventarisierung oder für Paketsendungen verwendet. Die Kennzeichnung mit einem Balkencode, wie er umgangssprachlich auch genannt wird, ermöglicht also die eindeutige Identifizierung von Gütern.

Etiketten in ihren unterschiedlichen Ausprägungsformen

Wie bereits erwähnt, gibt es zahlreiche verschiedene Arten von Etiketten. Sie unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der enthaltenen Informationen, sondern auch in Material und Größe. In der Regel werden die Labels von den Händlern blanko bestellt und anschließend durch ein geeignetes Gerät mit der entsprechenden Kennzeichnung versehen. Hierbei kommt ein spezieller Etikettendrucker zum Einsatz, welchen es in den gängigen Größen mit einem 25,4 mm, 76,2 mm oder 40 mm Rollenkern gibt. Im Regelfall werden Haftetiketten verwendet, sprich sie sind selbstklebend und können so je nach Wunsch direkt auf dem Produkt oder auf ein an ihm angebrachtes Schild geklebt werden. Unterschieden wird hierbei noch einmal nach permanent klebenden oder ablösenden Folien-Etiketten. Das Angebot umfasst zudem Papier-Etiketten, Kabelkennzeichnungen sowie Spezialetiketten von der Dokumentenfolie bis hin zur hochtemperaturbeständigen Polyimid-Folie. Die Rollenetiketten können anschließend entweder durch Thermotransferdruck, Thermodirektdruck oder mittels Inkjetdrucker beschriftet werden.

Das Design der Labels gewinnt an Bedeutung

Noch vor wenigen Jahren diente das Etikett auf einem Produkt in erster Linie dem Zweck, Informationen zu übermitteln. Mittlerweile achten aber immer mehr Händler auch auf ein stimmiges Design der Labels, seien es Aufklebe- oder Anhängeetiketten. Das Logo der Marke, Informationen zum Herstellungsland oder ein lässiger Spruch sind nur einige Beispiele, wie Verkäufer ihre Kunden via Etikett zum endgültigen Kauf bewegen wollen. Wer sich nämlich das kleine Schild ansieht, zeigt zumindest tiefergehendes Interesse. So kann die Gestaltung der Labels also tatsächlich darüber entscheiden, ob ein Kaufabschluss zustande kommt oder nicht. Eine Entwicklung, die auch mit dem technologischen Fortschritt einherging. Mittlerweile können nämlich verschiedenste Farben und Lacke auf Etiketten zum Einsatz kommen, beispielsweise Duftlack, Farbstofftinte, Glitter-, Rubbel-, Struktur- oder Thermolack - um nur einige Möglichkeiten von vielen zu nennen.

Etiketten haben unzählige Einsatzbereiche

Neben den klassischen Etiketten mit Barcode gibt es mittlerweile also auch zahlreiche weitere Einsatzgebiete für Labels. Nicht nur im Marketing, sondern auch in der Buchhaltung, im Controlling, in der Fertigung oder in der Arbeitssicherheit spielen sie eine wichtige Rolle. So sind Klebeetiketten zum Beispiel in Apotheken, in der Bäckerei, bei Industrieschildern, in der IT-Abteilung, an POS, in der EDV-Abteilung, bei der Qualitätssicherung oder wie bereits erwähnt im Marketing zu finden. Bei Poststellen ermöglicht die Verwendung von Adressetiketten überhaupt erst die zielsichere Zustellung von Paketen und Sendungen jeder Art. Für die Verbraucher ist es als durchaus interessant, zukünftig mehr darauf zu achten, wo Etiketten angebracht sind und welche Informationen sie enthalten. Mit einem wachen Auge wird nämlich schnell klar: Labels, Etiketten, Aufkleber & Co sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

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