29.08.2018

von B° ZA

Wie funktionieren eigentlich Barcode Scanner und wo werden sie verwendet

Dieser Artikel klärt über die Funktion sowie die verschiedenen Anwendungsgebiete eines Barcode Scanners auf und zeigt die Unterschiede zwischen klassischen Strichcode und modernem QR Code auf.

Wie funktionieren eigentlich Barcode Scanner und wo werden sie verwendet?

Ob Groß- oder Einzelhandel, der Barcode Scanner ist ein zuverlässiges Gerät, um alle wichtigen Informationen eines Produktes auszulesen.

In vielen Branchen gehört der gestrichelte Code auf Produkten und Waren zum täglichen Arbeitsumfeld. Bar- oder Strichcodes vereinfachen Prozesse im Groß- und Einzelhandel. Sie ermöglichen eine unkomplizierte und vor allem schnelle Erfassung von Daten. Vorausgesetzt das richtige Gerät ist im Einsatz, um den Barcode zu lesen.

Für Verbraucher, die in Bayern oder anderswo shoppen, ist der Code unverzichtbar. Ohne Code wird an der Kasse kein Preis angezeigt. Das sorgt in bayerischen Geschäften aller Sparten für lästige Wartezeit. Dieser Artikel klärt über die Funktion sowie die verschiedenen Anwendungsgebiete eines Barcode Scanners auf und zeigt die Unterschiede zwischen klassischen Strichcode und modernem QR Code auf.

Wie funktioniert ein Barcode Scanner?

Um nachzuvollziehen wie ein Barcode Scanner funktioniert, ist es zunächst wichtig zu wissen, um was für ein Gerät es sich konkret handelt. Der Barcode Scanner ist ein praktisches Handgerät. Barcode- oder Strichcode-Lesegerät sind weitere Bezeichnung für den Scanner. Das Gerät ist entweder mobil oder stationär nutzbar. Ein Barcode Scanner erfasst Daten und liest diese aus. Es gibt 1D und 2D Barcode Scanner unterschiedlicher Hersteller, weshalb es sich beispielsweise lohnt das Gerät bei einem zuverlässigen Online-Shop zu erwerben, der transparent und hilfsbereit bei der Auswahl eines Barcode Scanners mit wertvollen Informationen unterstützt.

Wie bereits erwähnt erfasst der Barcode Scanner Daten und liest diese aus. Diese Daten sind in einem sogenannten Bar- oder Strichcode gespeichert. Mit einem optischen Verfahren, das die Oberfläche des Produktes via LED- oder Laser-Technik streift, tastet der Scanner den Code ab. Dadurch erfasst er sowohl helle als auch dunkle Unterschiede im Strichcode. Darin befinden sich die wichtigen Informationen, die der Scanner im Anschluss an ein Computersystem weiterleitet.

Was ist ein Barcode?

Der Barcode ist der wichtigste Partner eines Scanners. Das Barcode-Etikett besteht aus Strichen und Lücken, die parallel zueinander verlaufen. Häufig ergänzen Zahlen und Buchstaben diesen Code am unteren Ende. Jeder Zahl oder jedem Buchstaben ist eine bestimmte Kombination von Strichen zugeordnet. Diese angeordneten Muster sind elektronisch lesbare Schriften, die nur mit einem Barcode Scanner entziffert werden können. An Kassen von bayerischen Supermärkten, Elektronikfachmärkten oder Apotheken werden die Codes optisch gescannt. Das Ergebnis sehen Kunden spätestens auf dem Einkaufszettel: Warenbezeichnungen, Mengenangaben, Preise und Rabatte werden mittels Strichcode aufgenommen und auf dem Bon ausgewiesen.

Ein Strichcode kann aber noch viele andere Informationen beinhalten. Die Möglichkeiten reichen von Artikelnummern und Kennung des Herstellers bis hin zu Verfallsdatum und Inhaltsstoffen. Je nach Branche sind hier spezifische Daten gespeichert. Ein anderer großer Vorteil von Barcodes ist außerdem die platzsparende Größe. Sie enthalten sehr viele Daten, die aber komprimiert auf dem Produkt oder der jeweiligen Ware angebracht sind.

Heutzutage gibt es Barcodes für viele verschiedene Branchen. Beim sogenannten HIBC (Health Industry Barcode) handelt es sich beispielsweise um einen Strichcode für das Gesundheitswesen. Als der Strichcode 1949 von Douglas Young in den USA erfunden und eingeführt wurde, kam er zunächst jedoch nur in Supermärkten zum Einsatz, in denen er sich durch seine Schnelligkeit etablierte. Er sorgte dafür, dass die Wartezeiten und Warteschlangen an den Kassen immens verkürzt wurden. Europa erfreute sich erst 1976 an den Vorteilen der Barcodes, als der sogenannte EAN (European Article Number) etabliert wurde.

Welche Scanner-Arten gibt es?

Ganz grob gesagt sind Barcode Scanner in 1D und 2D Geräte einzuteilen. Zweidimensionale Geräte sind beispielsweise in der Lage, sogenannte QR Codes zu lesen, während 1D Scanner lediglich zum Auslesen der wichtigsten Informationen eines Produktes zum Einsatz kommen. Darüber hinaus unterscheiden sich die Scanner in ihrer verwendeten Technik. Es gibt LED- oder CCD-Scanner, Laser-Modelle und moderne Kamera-Varianten. Letztere sind beispielsweise ideal geeignet, um QR Codes zu lesen. Während der LED-Scanner den Strichcode mit einem Sensor aus LEDs beleuchtet, erfasst beim Laser-Modell ein Laserstrahl den Barcode. Häufig kommen die Laser-Modelle bei der stationären Verwendung zum Einsatz. Die tragbaren Handscanner sind mit jeder der drei Techniken zu haben.

Wofür wird der Barcode Scanner verwendet?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass überall, wo ein Barcode vorhanden ist, auch ein Scanner verwendet wird. Inzwischen reicht die Bandbreite an Verwendungszwecken von klassischen Einsätzen im Supermarkt, im Logistik-Bereich und der Warenwirtschaft bis hin zu Zugangskontrollen, sicheren Bankgeschäften und dem Online-Verkauf. Auf Verpackungen und Kartons begegnen Barcodes dem Verbraucher im Alltag am häufigsten - jedenfalls allen, die nicht tagtäglich sowieso beruflich damit arbeiten. Bereiche, in denen Strichcodes regelmäßig genutzt werden, sind Elektronik, Automobil, Bekleidung, Lebensmittel, Gesundheit, Groß- und Einzelhandel.

Welche Vorteile bietet die Arbeit mit Barcodes und Scannern?

Die Arbeit mit Barcodes und entsprechenden Scannern ist so beliebt in verschiedenen Branchen, weil sich dadurch viele Vorteile für den Betrieb oder das Unternehmen ergeben. Es ist nicht nur einfacher die eigenen Produkte bei der Versendung zu verfolgen, die Haltung im Lager zu automatisieren oder Warenanlieferungen kontrolliert zu erfassen. Des Weiteren sind Barcode Scanner inzwischen auch sehr beliebt, um beispielsweise Ausweise und Tickets zu überprüfen, weshalb sie bei Konzerten und Festivals optimale Dienste leisten. Das Ganze funktioniert mit einem nicht zu verachtenden Tempo sowie einer minimalen Fehlerquote. Außerdem ist es möglich, dass das Erfassen automatisiert vonstattengeht, was gerade in großen Logistik-Firmen ein riesiger Vorteil ist. Die Arbeit mit Barcode und Scanner reduzierte Kosten und sorgt für ein optimales Zeitmanagement.

Was ist der Unterschied zum QR Code?

In der Regel handelt es sich bei einem klassischen Barcode um einen eindimensionalen Strichcode. Wohingegen der moderne QR Code zweidimensional ist. Die Abkürzung steht für die englischen Begriffe "Quick Response", was übersetzt "schnelle Antwort" bedeutet. Im Gegensatz zum Barcode besteht das QR-Modell nicht aus Strichen und Ziffern, sondern ist wie ein Quadrat angeordnet, das optisch einem Labyrinth gleicht. Allerdings haben diese modernen Codes ein paar Vorteile. Zum einen besitzen sie einen größeren Speicher, sodass mehr Informationen gespeichert werden können. Zum anderen sind QR Codes mit modernen digitalen Endgeräten lesbar. Dazu gehören Smartphones und Tablets. Die QR Etiketten führen nach dem Scan-Vorgang häufig zu einer Internetseite. Generell kann der Code aber auch zu Apps, Bedienungsanleitungen oder Anmeldevorgängen weiterleiten. Entwickelt wurde der QR Code übrigens schon 1994 mit dem Zweck in der Automobilindustrie zum Einsatz zu kommen. Grund dafür war, dass der Code noch lesbar ist, wenn 1/3 der Oberfläche vernichtet wurde.

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