24.05.2019

von B° ZA

FC Bayern: Was fehlt zum internationalen Triumph?

Wie kann der Trainer seinen Kader auch auf nationaler Ebene wieder unangefochten an die Spitze führen?

FC Bayern: Was fehlt zum internationalen Triumph?


Seit dem Jahr 2013 ist es dem FC Bayern nicht mehr gelungen, auf der internationalen Ebene ein Ausrufezeichen zu setzen. Doch Jahr für Jahr setzen sich die Verantwortlichen das Ziel, zumindest bis ins Halbfinale der Champions League vorzustoßen. Doch worauf sind die Schwierigkeiten der vergangenen Jahre zurückzuführen? Und wie kann der Trainer seinen Kader auch auf nationaler Ebene wieder unangefochten an die Spitze führen?

Premiere für den Coach


In den letzten Jahren mangelte es dem Kader des FC Bayern München nicht an Erfahrung. Seit langer Zeit befanden sich einige erfahrene Stützen im Team, die bisweilen noch beim letzten Triumph auf dem internationalen Parkett am Start waren. Sie konnten ihre Erfahrung mit den vielen jungen Spielern teilen, die versuchten, den Schritt auf die ganz große Bühne des Fußballs zu machen. Noch immer ist die Mannschaft auf dem Platz dazu in der Lage, durch diese besondere Ruhe zu überzeugen und dem Gegner selbst in stark druckvollen Phasen nicht zu viel Raum zu geben.

Anders gestaltet sich die Lage bei einem kurzen Blick auf die Bank des Trainers. Niko Kovac konnte sich zwar bereits bei Eintracht Frankfurt für das internationale Geschäft qualifizieren. Dennoch stellte für ihn der Auftritt mit dem großen FC Bayern München eine Premiere der besonderen Art dar. In den Duellen mit Liverpool ist es am Ende nicht gelungen, den gewohnt starken Druck aufzubauen. Selbst in der eigenen Arena war es deshalb nicht möglich, das Weiterkommen zu erzwingen, wie es in den vergangenen Jahren beobachtet werden konnte.

Ein Blick auf die Einschätzungen der Buchmacher zeigt jedoch, dass der FC Bayern nach wie vor als potenzieller Halbfinalist in der Champions League gesehen wird. In der Kategorie der Saisonwetten spricht die moderate Quote dafür, dass die sportliche Qualität noch über den Sommer hinaus erhalten bleibt. Hier gelangen Sie zum XTiP Wettbonus, der die Chance bietet, mit noch mehr Kapital in die Anmeldung zu starten.

Neue Transfers folgen


Niko Kovac wird sich vor allem in der anstehenden Saison neu beweisen müssen. Für ihn geht es nun darum, die erfolgreichen Ansätze des ersten Jahres wieder auf den Platz zu bringen. Starke Leistungen dürfen von den Akteuren nicht mehr nur dann verlangt werden, wenn es entscheidend darauf ankommt. Vielmehr wird es bedeutend sein, mehr Konstanz in die eigenen Leistungen zu bringen, um dadurch auch auf dem internationalen Parkett mit einer neuen Form des Selbstbewusstseins auftreten zu können.

An und für sich zeigt sich dieser Anspruch nicht nur bei einem Blick auf die Trainerbank. Auch der Kader wurde noch einmal mit dem Griff zum großen Geld neu aufgestellt. Mit dem Weltmeister Benjamin Pavard steht in der Defensive schon der erste große Name bereit. Auch er soll in den nächsten Jahren zu einem Teil jener jungen Generation werden, die dazu in der Lage ist, den Verein erfolgreich in die Zukunft zu führen. Mit Lucas Hernandez wurde zudem für die Außenbahn ein neuer Akteur verpflichtet, der seine Leistungen in Spanien klar unter Beweis stellte.

Gleichsam ist es mit den Transfers gelungen, aus wirtschaftlicher Sicht zu den ganz großen Klubs in Europa aufzuschließen. Zum ersten Mal war der FC Bayern München dazu in der Lage, mit seinen Transfers bis in die Nähe der aktuellen Rekorde vorzustoßen. Bislang hatten es Experten kaum für möglich gehalten, dass sich die Münchner auch dazu hinreißen lassen würden, einen Betrag von mehr als 50 Millionen Euro für einen Spieler auszugeben. Der eine oder andere Abgang, der bereits im Vorfeld des Transferfensters angedeutet wurde, spülte ebenfalls neue finanzielle Mittel in die Kassen. In Kooperation mit anhaltenden Partnerschaften, die im Bereich des Sponsorings neue Chancen schaffen, könnte sich hier für den Klub eine sehr angenehme Situation ergeben.

Ausgaben für den Profikader wachsen


Bereits in den letzten Jahren blickte der FC Bayern in Deutschland auf den mit Abstand teuersten Profikader. Durch die neuen Transfers und Vertragsverlängerungen wird dies wohl noch brisanter werden. Durch die finanziellen Verpflichtungen, wie sie an der Stelle eingegangen wurden, wird es insgesamt notwendig sein, das internationale Geschäft in den Fokus zu rücken. Denn nur das Weiterkommen in der Champions League bietet hohe Erlöse, die für einen geeigneten Ausgleich sorgen können. Damit wächst wiederum der sportliche Druck für alle Beteiligten, die hoch gesteckten Ziele auch zu erreichen und sie in der neuen Saison in den Mittelpunkt zu rücken.

Die Jugendarbeit des Vereins scheint derweil keine echte Alternative für die kommenden Jahre zu sein. Zu schwer ist es für die jungen Talente, sich den Weg bis in den Kader zu bahnen, der mit großen Stars der internationalen Klasse besetzt ist. Nach wie vor stellt sich deshalb die Frage, ob die Leihe zu anderen Vereinen dazu beitragen kann, den ersehnten Durchbruch zu schaffen. Bis dato ist es für die Münchner jedoch weiterhin von Bedeutung, sich nicht zu sehr von den eigenen Talenten abhängig zu machen, sondern bei anderen Klubs auf die Suche nach den Akteuren der jungen Generation zu gehen und diese mit in den eigenen Kader zu integrieren. Bereits in den letzten Jahren handelte es sich hier um ein Modell, das dazu in der Lage war, den Erfolg des Klubs zu sichern.

Neue Rangordnung in der Liga?


So mancher neutrale Zuschauer freute sich in dieser Saison über die neue Ausgeglichenheit, wie sie in den letzten Jahren untypisch war. Durch die eine oder andere schwächere Phase des Rekordmeisters aus München war Borussia Dortmund dazu in der Lage, sich selbst den Weg bis ganz nach vorn zu bahnen. So sehr dies die Attraktivität der Liga insgesamt stärkte, so wenig können die Verantwortlichen mit diesem Prinzip zufrieden sein. Für sie wird es auch in den nächsten Jahren darum gehen, den eigenen Abstand zum Verfolger wieder zu vergrößern.

Zumindest im Hinblick auf das Alter des Kaders hat der BVB derweil einen eindeutigen Vorteil auf seiner Seite. Viele junge Talente, die dort in den letzten Jahren erworben wurden, lassen auf ein hohes Potenzial der weiteren Entwicklung schließen. Dies spiegelt sich auch in den Erwartungen wieder, die damit verknüpft und in der neuen Saison wieder zu erfüllen sind.

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