13.10.2019

von B° RB

Wein und Gesundheit

GESUNDHEITSVORTRAG von Dr. med. Gerhart Klein, Arzt für Innere Medizin, Kardiologe, Sportmedizin, Sozialmedizin, Physikalische Therapie und Rehabilitation

Wein und Gesundheit

"Der Wein ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien die schmackhafteste, unter den Nahrungsmitteln das angenehmste", sagte schon Plutarch 48-128 n Chr.

Franken hat ca. 260 Brauereien und ca. 60.000 Winzer laut Internet. Regional sind die Brauereien in Ober- und Mittelfranken, die Winzer in Unterfranken konzentriert.

Fakten
Am Dienstag, 15. Oktober 2019, um 19.00 Uhr, im Kurhaus Bad Steben

Meist wird in Franken Weißwein, aber auch zunehmend Rotwein produziert. Ausgehend von dem „French Paradaxon“, das seit 1819 bekannt ist: „Rotweintrinker haben weniger Herzinfarkte“, wird den Gesundheitsaspekten von Alkoholkonsum und insbesondere Wein nachgespürt. 

Moderater Alkoholkonsum erweist sich dabei gesundheitsförderlich hinsichtlich der Häufigkeit von Herzinfarkten und Schlaganfall, aber auch Stoffwechselproblemen wie dem metabolischem Syndrom, der Altersdemenz und auch einigen Krebserkrankungen. Die Grenze ist allerdings sehr eng und liegt bei ca.20 g Alkohol am Tag für Männer und ca. 10 g für Frauen. Das entspricht ¼ l Bier oder 1/8 l Wein, was kaum der bayerischen und oberfränkischen Lebenswirklichkeit entspricht. Exzessiver Alkoholkonsum über 80 g bzw. 40 g pro Tag ist sicher in vielerlei Aspekten gesundheitsschädlich. Die meisten dürften sich somit im individuellen Grauzonenbereich bewegen. 

Oberfranken wirbt mit dem Slogan als „Genussregion“. Im Bierland Oberfranken hat jedoch die Region Hof die schlechtesten Gesundheitswerte in Bayern. Weingenießer scheinen gegenüber Biertrinkern gesundheitlich deutlich im Vorteil zu sein, was schon Jean Paul (1763 – 1825) wusste: „Der Wein wirkt stärkend auf den Geisteszustand den er vorfindet; der Wein macht die Dummen dümmer und die Klugen klüger.“ und Euripides (480 - 407 v. Chr.) griechischer Tragödiendichter ergänzt: „Wo aber der Wein fehlt, stirbt der Reiz des Lebens.“

Die Lebenserwartung in Frankreich, dem Rotweinland Europas, betrug 2010: 82,5 Jahre in Deutschland 80,9 Jahre.

Lassen Sie sich diesen amüsanten, aber auch gesundheitlich wichtigen Vortrag von Dr. Klein am Dienstag, 15. Oktober, um 19.00 Uhr, im Kurhaus nicht entgehen.

Eintrittspreise: 3,- EUR; 2,50 EUR mit Gastkarte. Die Eintrittskarten erhalten Sie an der Abendkasse.

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