18.12.2019

von B° ZA

Mallorcas schönste Naturparks

Das ganze Jahr über ist die Insel ein beliebtes Reiseziel und nicht nur wegen der schönen Strände...

Das ganze Jahr über ist die Insel auch für viele Bayern ein beliebtes Reiseziel. In der Hauptsaison und vor allen in den bayerischen Ferien zieht es die Touristen an die zahlreichen Strände.

In der Nebensaison zwischen Februar und Mai, sowie im Oktober und November kommen vor allem Naturliebhaber nach Mallorca. Dann zeigt sich besonders, wie reich die Insel mit einer lebendigen Flora und Fauna besiedelt ist. Die schönen Naturparks im Inselinneren und entlang der Küste erkunden Urlauber zu Fuß bei Wanderungen, auf Radtouren oder auch mit dem Boot.  Dabei entdecken sie viele verschiedene Pflanzen, Reptilien, Insekten, Vögel und auch Säugetiere, die das gemäßigte Klima geradezu anzieht. Zum gemütlichen Verweilen laden die Buchten, Bänke, Sandstrände und Aussichtspunkte ein.


Die Dracheninsel


Im spanischen heißt sie Parc natural de sa Dragonera. Die Dracheninsel befindet sich nur unweit der Ortschaft Sant Elm und zeichnet sich durch ihre zerklüfteten Felsen aus. Die unbewohnte Felsinsel an der Westküste kann man von Port d´Antratx, Paguera und Sant Elm aus mit Booten erreichen. Boote können dabei bei Zizoo entweder mit oder ohne Skipper gebucht werden.

Das Revier ist sie vor allem bei Tauchern sehr beliebt, da sich an und zwischen den Steinen eine wahre Vielfalt an Meeresbewohnern bestaunen lässt. Aber auch Wanderfreunde, die gern mal den gemütlichen Weg verlassen, sehen sich diesen Ort gern an. Mit etwas Glück sieht man hier auch die Dragonera-Eidechse., die sich im Laufe der Jahrunderte aus der beheimateten Belearen-Eidechse gebildet hat. Besonders empfehelnswert ist der Aufstieg zum Leuchtturm Far Vell, von dem aus man einen schönen Ausblick auf Mallorca hat.

Parc Natural S´Albufera

Im Norden der Insel findet die größte Sumpflandschaft der Balearen im Naturpark S´Albufera. Zwischen den beliebten Ferienorten Alcúdia und Can Picafort liegt das artenreiche Feuchtgebiet. Der Eingang zum Park liegt etwa 6 Kilometer von Alcudia entfernt und ist somit am besten mit dem Auto erreichbar. Einen Mietwagen bucht man beispielsweise günstig bei Sixt.

Bei ausgedehnten Spaziergängen zwischen den Schilfgewächsen, entlang kleiner Tümpel und Bäche, können Besucher hier Flamingos bestaunen, die hier eine Rast machen oder einen Blick auf die Brutstätten fast aller auf den Balearen beheimateten Vogelarten erhaschen. Zum Beobachten der Vögel empfiehlt es sich, ein Fernglas am Eingang auszuleihen und es sich auf den vier Beobachtungsstationen gemütlich zu machen. Durch das sich vermischende Salzwasser des Meeres und das Süßwasser der Zuflüsse entwickelte sich hier eine Vielfalt an Binsen, Ulmen und Tamarisken, aber auch Ried und Schilf.

Parc natural Cala Mondrago

Das Wort Cala bedeutet im Deutschen soviel wie Bucht und verrät damit auch schon viel über diesen Naturpark. Im Südosten der Insel zwischen Cala d´Or und Cala Figuera liegt der etwa 8 Quadratmeter große Park mit seinen sehenswerten Strandabschnitten. Der Strand S´Amardor ist einer der bekanntesten Orte dieses Parks. Die Kulisse vermischt eine felsige Landschaft mit vielen Klippen, dem Meer und einigen Feuchtgebieten miteinandern. Dieser Naturpark lädt besonders zu ausladenden Spaziergängen ein. An den kleinen Seen oder am weißen Strand kann man kleine Pausen einlegen oder sich im Schutz des kühlen Pinienwaldes die Landschaft genauer ansehen.

Wenn man von der Bucht aus ins Hinterland läuft, findet man eine kleine Dünenlandschaft vor, die den Park begrenzt. Zwischen den Dünen befinden sich viele einsame Lagunen. Wer sich die Bäume genau ansieht, wird neben Pinien auch Pistazien- und Olivenbäume erkennen. Hin und wieder kreuzt eine ausgewilderte Ziege den Weg oder eine Mittelmeerschildkröte streift die Steppenlandschaft.


Reservat Puig de Galatzó


Dieses Naturschutzgebiet hat seinen Namen vom 1027 Meter hohen Berg Galatzó bekommen, dem größten Berg des Tramuntane Gebirges.  Ab dem Ort Puigpunyent ist der Park ausgeschildert. Das Auto kann man schon hier parken, oder auf einer der zahlreichen Ebenen, die auf der kurvenreichen Straße angeleg wurden.
Am Fuße Gebirges fallen hohe Wasserfälle über steile Kanten in die Tiefe, wo deren natürlich geformte Pools zum Baden einladen.  Das Reservat gilt als eines mit der schönsten Kulisse auf der Insel. Auf einem circa 4 Kilometer langen Wanderweg können die Besucher sowohl die Pflanzenwelt, als auch beeindruckende Felsformationen, Kaskaden und unzählige Wasserfälle erkunden. Einige Sportangebote sorgen für die nötige Herausforderung und einen Adrenalinschub bei abenteuerlustigen Urlaubern. Aber auch Ruhesuchende finden ihr Gebiet auf den 200.000 Quadratmetern, die der Park für Gäste freigegeben ist.

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