05.02.2018

von JD-B° RB

Den Ladestand der Batterie immer im Blick

Ein drahtloser Batteriewächter schützt vor bösen Überraschungen

Man kann über die App den Batterietyp sowie den Lademodus auswählen und dann den Vorgang des Ladens beobachten. Es wird auch angezeigt, wie gut der Zustand der Batterie ist

Kind wecken, Frühstück machen, Kind zur Schule schicken, selbst fertigmachen und ab zur Arbeit. Der Morgen ist in den meisten Familien auf die Minute durchgeplant. Springt dann das Auto nicht an und ist im Büro vielleicht noch ein wichtiges Meeting angesetzt, liegen die Nerven garantiert blank. Mit einer drahtlosen Batterieüberwachung kann man dieses Horrorszenario ausschließen, denn eine Autobatterie, die nicht funktioniert, kündigt dies durch Alterung oder einen technischen Defekt in der Regel rechtzeitig an.

Viele Gründe für eine leere Batterie

Egal ob Motorrad, Auto, Lkw oder Boot: Es ist wichtig, dass die Batterie eine gewisse Mindestspannung aufweist, damit ein Starten möglich ist. Nebenverbraucher wie Kühlboxen oder ein angelassenes Licht können zu einer leeren, ja sogar tiefenentladenen Batterie führen, was diese sogar zerstören kann.

Heutige Fahrzeuge verfügen über eine Vielzahl an Steuergeräten, die auch dann aktiv sind, wenn der Wagen abgestellt wird. In dem Fall kann selbst eine intakte Batterie schon nach drei bis vier Wochen Stillstand entladen sein. Wer nur Kurzstrecke fährt, verringert zusätzlich die Lebensdauer der Batterie. Sie kann in dem Fall bereits nach drei bis vier Jahren ihr Lebensende erreicht haben.

Was leistet ein Batteriewächter?

Ein eingebauter Batteriewächter, wie beispielsweise der "IBT1", wird permanent an die Autobatterie verbaut und teilt einer App per Bluetooth mit, in welchem Zustand sich die Batterie befindet. Ein weiterer Vorteil: Seine Schnittstelle zu passenden Ladegeräten, wie dem "IBC4000B", hat den Vorteil, dass man im Falle der Fälle nicht die Pole der Batterie abklemmen muss, sondern nur das Ladegerät in Sekunden anschließen kann. Weitere Pluspunkte: kein Werkzeug, keine schmutzigen Finger und keine Unterbrechung der Stromzufuhr im Auto mit unangenehmen Folgen wie Datenverlust oder ähnlichem. Über das Handy wird man frühzeitig gewarnt, wenn die Batteriespannung einen kritischen Wert unterschreitet. Man wählt über die App den Batterietyp sowie den Lademodus aus und kann dann den Vorgang des Ladens beobachten. Es ist lediglich wichtig, dass man sich in einer Reichweite von 15 Metern vom Auto aufhält, damit die Information zwischen den Bluetoothgeräten ausgetauscht werden kann.

Worst case - Starten in Sekunden

Wer nicht zu Hause ist und auf Nummer sicher gehen will, sollte zur Sicherheit einen Starthilfeakku oder einen sogenannten Superkondensator, der den Reststrom der Batterie zum Starten nutzt, im Kofferraum liegen haben. Die Geräte haben so geringe Abmaße, dass sie sich sogar versteckt in der Radmulde verstauen lassen.

Passend zum Thema

Moderne Fahrzeug-Elektronik hilft zwar dabei, Unfälle zu vermeiden oder zu verhindern. Die diversen Assistenten ersetzen aber nicht die Zuständigkeit und Kompetenz des Fahrers – gerade auch, was das Bremsen angeht. Das muss nämlich geübt werden, so der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR)

Mit einem Fahrtenbuch 2018 Steuern sparen

Entspanntes Fahrerlebnis mit großer Auswahl

Mehr aus der Rubrik

Stiftung Warentest. Apple iPhone XR: Billiger, bunter, besser

Stiftung Warentest. Voll­wasch­mittel: Pulver meist besser als Gelkissen

Stiftung Warentest. Online-Supermärkte: Kein Liefer­dienst war gut: Kühl­pflichtiges zu warm, zu viel Müll

Teilen: