Krippenausstellung in Wunsiedel

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Bayerisch-böhmische Krippenausstellung vom 12. November 2021 bis 23. Januar 2022 im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel.

Über die Grenze hinweg, verbindet Bayern und Böhmen ein gemeinsamer Kulturraum und eine lange Krippentradition. Das zeigt die aktuelle Sonderausstellung im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel, im Rahmen des Projektes „Kulturstadt Bayern-Böhmen Wunsiedel 2021“ des Centrum Bavaria Bohemia. 

Passend zur Weihnachtszeit laden 62 Krippen aus den Nachbarregionen entlang der bayerisch-böhmischen Grenze zu einem „grenzenlosen Krippenweg“ ein. Die Leihgaben stammen aus Oberfranken, der Oberpfalz, Niederbayern, Karlsbad, Pilsen und Südböhmen. Detailreiche orientalische Szenen rund um die Geburt von Jesus sind zu bestaunen. Die Krippen sind aus unterschiedlichsten Materialien gefertigt. Ob aus Holz, Glas, Keramik, Porzellan, Blei oder Naturmaterialien alle zeugen von der Kunstfertigkeit und der Religiosität der Krippenbauer. Es finden sich Rokoko-Kastenkrippen, historisierende Christbaumständer, große Figuren-Szenen und Miniaturen in Nussschalen oder Fläschchen. Das Spektrum reicht von der historischen bis zur modernen Künstler-Krippe.

Vertreten sind Werke von Museen aus Bayern und Böhmen, wie das Krippenmuseum Baunach, Muzeum Cheb, Stiftlandmuseum Waldsassen, Kunstsammlungen des Bistums Regensburg, Muzeum Chodska v Domažlicích, Muzeum Jindřichohradecka, sowie Werke aus der Sammlung der Fichtelgebirgsmuseen. Daneben reihen sich auch Privatleihgaben aus Niederbayern und der Oberpfalz ein. 

Die Krippen haben oft regionalen Bezug und lassen ihren Ursprungsort erkennen: die Krippenszene von Familie Pöllmann, zeigt Maria und Josef bei der Herbergssuche in Regensburg und die Figuren der keramischen Weihnachtskrippe von Familie Raboch, spiegeln die Kleidung aus der Region Südböhmen wider. 

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