Warum es sinnvoll ist, nach einem Unfall einen KFZ Gutachter anzurufen

Tobias Wringer

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Wenn man mit dem Auto im Straßenverkehr unterwegs ist, dann ist es immer ratsam sich möglichst vorsichtig durch den teilweise starken Verkehr zu bewegen. In einer Großstadt wie München herrscht beispielsweise in den Morgenstunden auf dem Weg zur Arbeit in der Regel ziemlich viel Verkehr und dadurch kommt es auch immer wieder zu Unfällen. Das ist nicht überraschend, weil sich bei diesem hohen Verkehrsaufkommen Unfälle einfach nicht komplett vermeiden lassen. Trotzdem ist es absolut ratsam, dass man sich auch schon in den Morgenstunden auf dem Weg zur Arbeit möglichst vorsichtig und vorausschauend fährt.

Wenn man dennoch in einen Unfall verwickelt wird, dann ist es auf jeden Fall eine gute Idee einen KFZ Gutachter München anzurufen. Schließlich kommt ein Gutachter anschließend möglichst schnell an den Unfallort oder je nach Art des Unfalls auch nach Hause und erstellt ein aussagekräftiges Unfallgutachten. Darüber hinaus steht ein KFZ Gutachter normalerweise auch beratend zur Seite, bis die Regulierung des Schadens endgültig abgeschlossen ist. Wir erklären in diesem Artikel wie das im Detail abläuft und erläutern auch, warum ein solches Gutachten für Unfallgeschädigte normalerweise kostenlos ist.

Worum handelt es sich bei einem KFZ Gutachter?

Bei einem KFZ Gutachter handelt es sich um einen unabhängigen KFZ-Sachverständigen. Ein solcher KFZ Gutachter darf im Rahmen seiner Arbeit Gutachten erstellen. In den meisten Fällen geht es bei solchen Gutachten um sogenannte Unfallgutachten. Dabei werden dann zum Beispiel der Wert eines PKW vor einem Unfall und nach dem Unfallereignis dokumentiert. Darüber hinaus enthält ein solches Unfallgutachten auch die anfallenden Reparaturkosten und einen Wiederbeschaffungswert bei einem vorliegenden Totalschaden. In dieser Situation nimmt ein KFZ Gutachter eine objektive und neutrale Einschätzung vor. Eine solche Einschätzung wird von Versicherungen dann auch häufig als Grundlage für Regulierungen verwendet.    

Wie läuft eine Gutachtenerstellung ab?

Ein angeforderter KFZ Gutachter kommt nach einem Unfall entweder zum Unfallort oder auf Wunsch auch zum Unfallgeschädigten nach Hause. Gemeinsam mit dem KFZ Gutachter kann man in einer solchen Situation einen möglichst zeitnahen Termin festlegen. Beim vereinbarten Termin schaut sich der Gutachter dann das entsprechende Fahrzeug mit Blick auf Beschädigungen, Defekte und weitere mögliche Mängel genau an. In diesem Zusammenhang arbeitet der KFZ Gutachter auch heraus, ob Schäden wirklich durch den Unfall entstanden sind. Schließlich kann es auch vorkommen, dass bestimmte Mängel schon vor dem Unfallgeschehen vorhanden gewesen sind. Alle festgestellten Schäden und Mängel werden anschließend genauestens vom Gutachter dokumentiert.

Diese Dokumentation umfasst die folgenden Bereiche:

  • Der technische Zustand des PKW
  • Genaue Beschreibung der Schäden mit Fotos
  • Benennung von notwendigen Reparaturen
  • Eine Schätzung von Zeit- und Kostenaufwand bei Schadensbehebung
  • Angaben zu Wertminderung, Wiederbeschaffungswert und Restwert
  • Beurteilung bezüglich eines möglichen Totalschadens
  • Notwendigkeit eines Leihwagens

Welche Kosten verursacht ein KFZ Gutachten?

Die Höhe der Kosten für ein KFZ Gutachten hängen logischerweise stark von der Schadenshöhe bei einem Unfall ab. Bei kleineren Unfallschäden betragen die Kosten für ein solches Gutachten ab 300 Euro. Im Durchschnitt fallen Kosten in Höhe von rund 500 Euro für ein solches KFZ Gutachten an. Sind am Fahrzeug lediglich Bagatellschäden von maximal 750 Euro entstanden, dann wird meistens ein günstigeres Kurzgutachten erstellt. Generell wirken sich aber natürlich auch der Zeitaufwand bei einer Gutachtenerstellung auf die Kosten aus.   

Wer trägt die Kosten für ein KFZ Gutachten?

Viele Gutachten sind für den Inhaber eines Autos als Unfallgeschädigter kostenlos. Das hängt damit zusammen, dass die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers die Kosten für ein solches Gutachten übernimmt. Wenn man als Unfallgeschädigter eine Teilschuld am Unfallereignis hat, dann werden auch die Kosten für ein Unfallgutachten anteilig auf alle am Unfall beteiligten Kraftfahrzeugführer aufgeteilt.

Ein KFZ Gutachter erledigt den Papierkram mit den Versicherungen

Wenn man sich für die Auftragung eines KFZ Gutachters entscheidet, dann bringt das einige weitere Vorteile mit sich. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass der KFZ Gutachter auch die Diskussionen mit der gegnerischen Versicherung rund um die Schadensabwicklung übernimmt. Das bedeute auch, dass man sich um den ganzen Papierkram, der nach einem solchen Unfall mit der Versicherung anfallen kann, nicht kümmern muss. Ebendarum ist es gut zu wissen, dass man bei der Beauftragung eines KFZ Gutachters auch in diesen wichtigen Bereichen von Unterstützung profitiert.

Darüber hinaus kann ein erfahrener KFZ Gutachter auch helfen einen guten Fachanwalt für Verkehrsrecht zu finden, wenn man zum Beispiel einen Unfall zusätzlich rechtlich abwickeln will, um beispielsweise zusätzlich Schmerzensgeld aufgrund eines Unfalls zu fordern.     

Tobias Wringer

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