Umzug: So spart man bares Geld!

Umzug: So spart man bares Geld!

Tobias Wringer

Erstellt | Geändert

Rund drei Monatsgehälter kostet ein Umzug in Bayern im Schnitt. Neben den Gebühren für den Makler fallen Kosten für die Renovierung und für neue Möbel an. Wer an dieser Stelle sparen möchte, wird meist auf eine harte Probe gestellt. Schließlich kommen weitere Kosten dazu, die das Budget für die Einweihungsparty nicht ausschöpfen sollen. Allerdings lässt sich ein Umzug auch günstiger gestalten. Mit diesen sieben Tipps fallen die Umzugskosten deutlich niedriger aus.


Tipp 1) Aufwand einschätzen

Ob sich der Komplettservice eines Umzugsunternehmens lohnt, hängt vom Umfang des Umzugs ab. Deshalb ist es wichtig, das Ausmaß und den Zeitaufwand realistisch abzuschätzen. Hält sich der Aufwand im Rahmen? Dann ist es möglich, das Vorhaben in Eigenregie umzusetzen. Andernfalls lohnt sich ein Umzugsunternehmen. Manche Unternehmen bieten ihre Leistungen auch als Teilleistung an. Müssen die Mitarbeiter lediglich die Möbel transportieren, nicht aber die Kartons packen, lässt sich Zeit und Geld sparen.


Tipp 2) Eine Checkliste für den Umzug erstellen

Wer für den Umzug eine Checkliste erstellt, notiert darin idealerweise alles, was rund um den Wohnungswechsel zu beachten ist. Meist erstreckt sie sich über mehrere Wochen hinweg. Aufgaben, die schriftlich festgehalten sind, lassen sich einfacher überprüfen. Auf diese Weise gerät nichts in Vergessenheit.


Tipp 3) Frühzeitig entrümpeln

Im Keller oder auf dem Dachboden sammeln sich gerne Gegenstände, die ihren Besitzern keinen Nutzen mehr bringen. Vor dem Umzug heißt es: Was nicht länger gebraucht wird, kann gehen. Das bedeutet nicht, dass alles in den Müll gehört. Auf einem Flohmarkt oder im Internet lassen sich viele Dinge verkaufen. So ist sichergestellt, dass kein unnötiger Ballast transportiert wird. Gleichzeitig lässt sich die Umzugskasse mit den zusätzlichen Einnahmen aufstocken. Das Schöne daran: Was andernfalls noch viele Jahre im Keller steht, erhält ein neues zu Hause.


Tipp 4) Den richtigen Termin für den Wohnungswechsel festlegen

Das Problem mit Umzügen ist, dass sie meistens am Wochenende stattfinden. Das ist nicht nur bequem, sondern spart Urlaubstage ein. Allerdings finden die meisten Wohnungswechsel am Wochenende zum Monatsanfang oder zur Monatsmitte statt. Zu diesen Stoßzeiten werden die Preise angezogen, weshalb die Kosten für die Autovermietung oder das Umzugsunternehmen ansteigen. Wer nicht auf das Wochenende angewiesen ist, profitiert davon, an einem Werktag umzuziehen.


Tipp 5) Vorsicht beim Umzugswagen

Je größer der Transporter, desto höher die Kosten. Was auf den ersten Blick einleuchtend erscheint, wird oftmals vernachlässigt. Das liegt daran, dass viele Menschen die Menge des Umzugsguts überschätzen. Trotzdem ist der Sprinter, Kleintransporter oder Lkw ein hoher Kostenfaktor. Deshalb lohnt es sich, den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln, bevor der Umzugswagen gemietet wird.


Tipp 6) Bananenkartons sind eine ausgezeichnete Alternative

Umzugskartons müssen gut und stabil sein. Das Problem: Sie sind teuer und liegen nach einem Wohnungswechsel meist für Jahre auf dem Dachboden. Statt sie zu kaufen, lohnt es sich also, im Freundes- oder Bekanntenkreis nachzufragen, ob jemand Kartons hat. Ist das nicht der Fall, sind Bananenkartons eine hervorragende Alternative. Sie sind deutlich stabiler als ein normaler Karton und eigenen sich für den Transport von schweren Gegenständen.


Tipp 7) Zuverlässige Helfer erleichtern den Umzug

Ohne die passenden Umzugshelfer sind die meisten Umzüge schlicht unmöglich. Leider kommt es immer wieder vor, dass sich die Bekannten, Freunde oder Familienmitglieder kurzfristig krank oder verhindert melden. Kurzfristige Absagen bringen den Wohnungswechsel ins Schwanken und führen zu höheren Folgekosten.

Eine Alternative ist es beispielsweise studentische Umzugshelfer zu engagieren. Sie sind günstiger als ein professionelles Unternehmen und meist sehr zuverlässig. Ein weiterer Vorteil: Studenten sind zeitlich flexibel und freuen sich fast immer über den Zusatzverdienst.

Tobias Wringer

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