Trading lernen mit Andre Witzel

Trading lernen mit Andre Witzel

Tobias Wringer

Erstellt | Geändert

Die Digitalisierung hat auch in Bayern das Börsenverhalten geändert. Inzwischen ist es Usus, direkt vom heimischen Schreibtisch, vom Tablet oder auch vom Smartphone aus möglich Positionen zu setzen. Dies ermöglicht das Kaufen und Abstoßen von Assets innerhalb von Sekunden in Echtzeit. Zudem sind die Rahmenbedingungen gerade überaus günstig für steigende Kurse. Stellte der abgewählte US-amerikanische Präsident doch immer ein gewisses Sicherheitsrisiko dar, hoffen die Anleger bei Joe Biden auf etwas mehr Berechenbarkeit. Zudem haben die Fortschritte bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus Erfolge gezeitigt. Die steigenden Kurse sind ein direktes Abbild dieser Entwicklungen. So sprang der DAX hurtig wieder über 13.000 Punkte. Der Dow Jones pendelt seit Tagen um die 30.000er Marke und auch der Bitcoin bewegt sich mit 15.500 Euro wieder auf höchstem Niveau.
Dies erweckt Begehrlichkeiten und so überdenken viele Deutsche inzwischen, ob traditionelle Anlageformen wie das Sparbuch oder Staatsanleihen in der heutigen Zeit noch passend sind, um das eigene Vermögen gewinnbringend anzulegen. Liegen die Zinsen doch schon seit Jahren am Boden und in Anbetracht der Inflation wird zumindest mit dem Sparbuch langfristig Geld verbrannt. Deshalb ist das steigende Interesse, mit Traden Geld verdienen zu wollen, durchaus verständlich. Allein, der künftige Börsenteilnehmer sollte sich entsprechend vorbereiten. Trading ist kein Lehrberuf und keine Universität bietet Kurse an. Deshalb muss sich über Lehrbücher informiert werden und vor allem das Internet stellt viele nützliche Informationen auf Plattformen und Ratgebern zu Verfügung. Abhandlungen wie dieser Trading Blog für Anfänger stechen dabei heraus! 

Was ist Traden?

Das Handeln an der Börse ist in zwei große Teilbereiche eingeteilt. Dabei stehen langfristige Strategien den kurzfristigen gegenüber. Dementsprechend unterscheiden sich auch die jeweiligen Instrumente. Bei langfristigen Anlagehorizonten spricht der Insider vom Investieren. Dabei verlässt sich der Investor auf die Fundamentaldaten des jeweiligen Anlageobjekts. So gehen z. B. Besitz von Produktionsanlagen, Kapital und Dividendenausschüttungen in die sogenannte Fundamentalanalyse mit ein, um zu sinnvollen Positionierungen zu gelangen.
Beim Trading zählt der kurzfristige Anlagehorizont. Der Trader geht davon aus, dass alle Daten und Ereignisse sofort eingepreist werden und der Chart das abbildet. Es wird mit der Chartanalyse gearbeitet und die Suche nach Trends dominiert die Handlungen des Traders. Bei einem Aufwärtstrend wird mit Ankäufen versucht, Gewinne zu machen. Demgegenüber werden bei einem zu erkennenden Abwärtstrend Positionen abgestoßen. Das Geheimnis dabei ist das Erkennen der jeweiligen Trendwende, denn nur wer ganz am Anfang eines Trends handelt, erzielt die höchsten Gewinne.

Traden für Anfänger: Schritte bis zum ersten Deal

Auch in Bayern darf nicht jeder an der Börse direkt handeln. Dazu bedarf es einer Zulassung der Finanzaufsichtsbehörde. Diese wird nur Brokern erteilt. Ein Broker kann die Hausbank sein oder eine andere Finanzinstitution, welche die Geschäfte zwischen Trader und Börse organisiert. Heutzutage spricht man in der Regel vom Online-Broker. In die Auswahl des Brokers ist etwas Zeit zu investieren, laufen doch alle Kauf- und Verkaufsentscheidungen über ihn. Broker gibt es in unterschiedlichen Anforderungsprofilen und für den Anfänger ist es ratsam, neben der Eröffnung eines Depotkontos darauf zu achten, dass der Beratungsumfang auf die eigenen Ansprüche zugeschnitten ist. 
Als nützlich erweist sich dabei ein sogenanntes Demokonto. Mit diesem kann anfangs geübt werden, ohne gleich größere Summen setzen zu müssen. Erst wenn die Vorgänge und Handlungen an der Börse in Fleisch und Blut übergegangen sind, sollte der Neuling echtes Geld in die Hand nehmen. Beim Brokervergleich ist ein Auge auf die jeweilige Gebührensituation zu werfen. Beim Trading werden viele Positionen in kürzester Zeit gesetzt und mit einer erträglichen Gebührenskala des Brokers schmelzen Gewinne nicht überdimensional ab.

Formen des Tradings

Nach Erlernen des Handwerkszeugs kann der erste Trade gesetzt werden. Beim Trading geschieht das kurzfristig. Experten sprechen dabei vom Swing Trading, Day Trading und Scalping. Diese Einteilung beruht auf verschiedenen Zeithorizonten.
Während bei Swing Trading Positionen durchaus über einige Tage und somit auch Nächte geöffnet bleiben, schließt der Day Trader seine Positionen am Abend, um kein Risiko einzugehen, durch unvorhergesehene Ereignisse Verluste zu erleiden. Beim Scalping werden Positionen oft nur Minuten oder Sekunden gehalten, um von den Kursdifferenzen zu profitieren.

Tobias Wringer

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