Rolex – Qualität hat ihren Preis - Rolex-Uhr

Rolex – Qualität hat ihren Preis

Tobias Wringer

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Warum sind Rolex-Uhren eigentlich so teuer?

Rolex-Uhren lassen Kenner hochwertiger Uhren mit der Zunge schnalzen. Jede Rolex-Uhr ist ein Kunstwerk, das nach einem wohldurchdachten Masterplan mit hochwertigen Materialien komponiert wird. Die Zeitmesser aus der Schweiz stehen für sportive Eleganz, die an den Abenteurer im Menschen appellieren.

Durch eine kluge Marketingstrategie wurden die Exponate immer wieder mit sportlichen Rekorden in Verbindung gebracht. So fanden sich Rolex-Uhren auf dem Mount-Everest, dem Mond und auf dem Grund des Marianengrabens. Berühmte Sportler, Wissenschaftler und Politiker lassen sich in schöner Regelmäßigkeit mit einer Rolex-Uhr am Handgelenk ablichten.

Wertanstieg in den letzten Jahrzehnten

Rolex Uhren gelten überdies als Wertanlage. Dies liegt einerseits daran, dass sich der durchschnittliche Wert einer Rolex-Uhr in den letzten Jahrzehnten vervielfacht hat. Sammler greifen immer wieder zu, wenn etwa eine Oyster Perpetual noch zu haben ist. Andererseits fertigt Rolex immer wieder Sondereditionen zu einzelnen Uhren mit begrenzter Stückzahl zu besonderen Ereignissen an, sodass die Uhren mit einem konkreten Ereignis in Verbindung stehen.

Auf diese Weise hält Rolex den Rekord für den höchsten Preis einer Uhr, der jemals auf einer Auktion über die Theke ging: Eine von Schauspieler Paul Newman getragene Rolex Daytona mit eingravierter Widmung seiner Gattin wechselte für 17,75 Millionen USD den Besitzer.

Gute Gründe für den hohen Preis einer Rolex

Die vielen Rekorde, bei denen eine Rolex-Uhr getragen wurde, waren kein Selbstzweck. Vielmehr sollen sie signalisieren, dass Rolex-Uhren auch unter widrigsten Bedingungen standhalten. Zugleich weisen sie Funktionen wie eine zweite Zeitzone mit 24-Stunden-Anzeige für Piloten auf, die auch Normalsterblichen gut zu Gesicht stehen, während Taucher von einer besonders hohen Wasserdichte, Hilfsfunktionen für den Druckausgleich und einer außergewöhnlich intensiven Beleuchtung profitieren.

Fünf Leitprinzipien ziehen sich seit der Gründung des Unternehmens wie ein roter Faden durch die Unternehmensgeschichte: technische Innovation, Marketingfinesse, Designkonsistenz, finanzielle Unabhängigkeit und selektive Verknappung. Gehen wir Schritt für Schritt durch, was die Rolex-Uhren so besonders macht.

Das Design von Rolex-Uhren

Das Design von Rolex lebt von seiner Beständigkeit und seinem hohen Wiedererkennungswert. Das Unternehmen betrachtet Neuerungen konservativ und führt sie nur ein, wenn sie wirklich gut sind und einen spürbaren Mehrwert bieten. Dasselbe gilt für das Design, wenn kleine Veränderungen eine große Wirkung erzielen. Zugleich wird beim Design auf höchste Qualität gesetzt. So unterhält Rolex gleich mehrere Entwicklungsstudios, die effiziente Fertigungstechniken wie für die Materialveredelung entwickeln. Zudem werden Hochpräzisionsgeräte wie Gaschromatographen und Elektronenmikroskope genutzt.

Montage und Herstellung

Rolex selbst spricht von seinen Fertigungsstätten nicht von Fabriken, sondern von Manufakturen, um die aufwendige Handarbeit zu betonen. Jede einzelne Uhr wird als Unikat betrachtet sowie aufwendig gepflegt und poliert. Das Unternehmen nutzt die Vorzüge der Industrie 4.0 mit modernster digitalisierter Maschinentechnologie, um die Herstellungsprozesse zu optimieren. Roboter sind in den Manufakturen ständige Begleiter der Mitarbeiter, die ihnen in Windeseile zuarbeiten. Die hohen Schweizer Lohnkosten treiben den Preis der Einzelstücke weiter in die Höhe.

Hochwertige Materialien

Die erlesensten Materialien sind für Rolex-Uhren selbstverständlich. Auf diese Weise nutzt Rolex glänzende Luxusmaterialien wie Gold, Platin sowie eine Vielzahl eigener Goldlegierungen. Beispiele dafür sind Weißgold, Everose mit rosé-goldener Farbe und eigentümlichem Orangeton und Rolesor als Kombination von Gold mit Edelstahl. Der Stahl selbst wird auf seine Eigenschaften hin optimiert, sodass Rolex auf den hochwertigen 904L-Stahl statt 316L-Stahl setzt.

Immer wieder entzückt Rolex mit feinen Details wie illuminierten Zifferblättern in Edelsteinfassung und Uhren mit Mondgestein. Weitere Highlights von vielen sind Glasfassungen aus Saphir und mit Cerachrom eine extrem robuste und patentierte Keramiklünette.

Genaueste Qualitätskontrollen

Qualitätskontrolle wird bei Rolex großgeschrieben und jeder einzelne Produktionsschritt ist einem akkuraten Testverfahren unterworfen. Außerdem werden in den fabrikeigenen Werken systematisch bestimmte Einzelteile in einem Raum mit modernster Messtechnik nach statistischen Methoden kontrolliert.

Das Unternehmen ist stolz auf seine Zertifikate zur Robustheit und anderer besonderer Eigenschaften wie Magnetresistenz, Illuminierung, Ganggenauigkeit, automatischer Aufzug, Wasserdichte und vieles mehr. Ständige Qualitätsüberprüfungen sieht das Unternehmen als eine Bedingung, dass die hohen Versprechen eingehalten werden können

Tobias Wringer

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