Geld sparen in Zeiten von Corona- die besten Ideen

Geld sparen in Zeiten von Corona - die besten Ideen

Tobias Wringer

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Weder Shopping in der Innenstadt, noch teure Kino- oder Restaurantbesuche: In Zeiten der Corona-Pandemie geben viele Menschen automatisch weniger Geld aus. Doch wie sieht es bei denjenigen aus, die durch Kurzarbeit gewissermaßen zum Sparen gezwungen sind? Der nachfolgende Beitrag vermittelt wertvolle Ideen und Impulse zum Geldsparen in Zeiten von Corona.

1. Fixkosten im Alltag drücken

Insgesamt stieg das Privatvermögen der Deutschen im Jahr 2020 auf Rekordniveau an. Sage und schreibe 7,1 Billionen Euro konnten die Haushalte an Vermögen zurücklegen. Dennoch gibt es auch in Bayern Menschen, die von der Krise hart getroffen werden. Ein Indiz dafür sind die steigenden Arbeitslosenzahlen, aber auch die Tatsache, dass im Frühjahr 2020 bis zu sechs Millionen Menschen in Kurzarbeit waren. Besonders für diese Personengruppen stellt sich die Frage, welche Einsparmöglichkeiten sie im Alltag haben. Die naheliegendste Lösung besteht sicherlich darin, die Fixkosten auf ein Minimum zu drücken. Der direkte Weg dahin führt zunächst einmal über eine Liste, die aufschlüsselt, welche jährlichen und monatlichen Kosten anfallen. An der einen oder anderen Stelle schlummern oftmals ungeahnte Sparpotenziale:

  • Ob Zeitschriften, Fitnessstudio oder Streamingdienste: Zahlreiche Menschen beziehen Abonnements, die sie weder brauchen noch dauerhaft nutzen. Wer einen Dienst nicht länger benötigt, sollte daher erwägen, rechtzeitig zu kündigen. Mitunter lohnt es sich außerdem, nach günstigeren Alternativen Ausschau zu halten. Ein einfaches Beispiel: Bei der Arbeit im Home-Office entfällt der alltägliche Arbeitsweg, weshalb das Monatsticket für die öffentlichen Verkehrsmittel in dieser Zeit nicht benötigt wird. Hier ist es ratsam, bei Bedarf auf Wochenkarten oder gar Einzeltickets auszuweichen.
  • Versicherungen und Verträge gelten als langfristige Verbindlichkeiten. Zumeist werden sie ausschließlich beim Umzug oder einer neuen Anschaffung abgeschlossen. Danach neigen Menschen dazu, sie nicht weiter zu beachten. Doch bietet sich gerade hierbei erhebliches Einsparpotenzial. Lebenspartner etwa sollten überlegen, ob sie sogenannte Paar-Tarife abschließen und damit jährlich bares Geld sparen. Auch bei der KFZ-Versicherung lässt sich oftmals in einen günstigeren Tarif wechseln. Wichtig: Lebens- und Rentenversicherungen sollten trotz Kurzarbeit und/oder unsicheren Finanzen unberührt bleiben. Dadurch gehen keine wertvollen Schutzmaßnahmen verloren, zudem bleiben die damit verbundenen steuerlichen Vorteile erhalten.

2. Haushaltsbuch führen

Ein guter Artikel zum Thema weniger Geld ausgeben schlüsselt immer das wichtige Haushaltsbuch auf. Schließlich ist Sparpotenzial erst dann möglich, sobald man weiß, welche monatlichen Kosten überhaupt anfallen. Anfangs mag solch ein Haushaltsbuch müßig sein, es entwickelt sich allerdings schnell zur Gewohnheit. Mitunter hilft schon eine einfache Tabelle, etwaige Kostenfresser zu identifizieren. Mithilfe dieser soliden Basis lässt sich das Einsparpotenzial besser abschätzen. Daran anknüpfend lässt sich bereits ein Sparplan aufstellen sowie ein monatlicher Notgroschen für Nachzahlungen, Notfälle und andere ungeplante Ausgaben zur Seite legen.

3. Mit ungesunden Gewohnheiten aufhören

Sparen zu wollen kann eine gute Motivation sein, um ungesunden Angewohnheiten zu entsagen. Ein typisches Beispiel ist die wöchentliche Packung Zigaretten, die wortwörtlich nicht nur Geld frisst, sondern der Gesundheit langfristig auch schwer schadet. Raucher brauchen allerdings einen starken Willen, um sich ihr Laster abzugewöhnen. Auch für Alkohol, der ebenfalls nicht gesundheitsförderlich ist, geben Menschen mitunter viel Geld aus. Wer gelegentlich auf das gewohnte Feierabendbier verzichtet, kann bereits nach wenigen Wochen eine nette, kleine Summe ins Sparschwein legen. Was ebenfalls hilfreich ist: Mit Impulskäufen aufhören. Das funktioniert, indem man wenig Bargeld mit sich trägt und somit automatisch der Verlockung widersteht, das vorhandene Geld auszugeben.

4. Sparpotenzial beim Einkaufen und Kochen nutzen

Einkäufe verleiten buchstäblich dazu, Geld auszugeben. Oftmals greifen Menschen aus Gewohnheit auf Markenprodukte zurück, die sie auch günstiger bekommen könnten. Deshalb ist es sinnvoll, das eigene Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen: An welchen Stellen lässt sich Geld einsparen? Gibt es günstigere Alternativen oder sogar Vorratspackungen?

Um Geld zu sparen, hilft es außerdem, im Voraus einen Wochenplan aufzustellen. Dieser lässt sich nach aktuellen, saisonalen Angeboten ausrichten. Anschließend ist es möglich, mit dem Wocheneinkauf für mehrere Tage zu kochen. Dadurch werden Lebensmittel clever genutzt, sodass nichts weggeworfen werden muss. Falls wider Erwarten doch etwas übrigbleibt, lassen sich fertige Mahlzeiten einfrieren und später zubereiten.

Tobias Wringer

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