Kissinger Kabarettherbst 2022

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Kissinger Kabarettherbst 2022: Preisgekröntes Kabarett zur goldenen Jahreszeit.

Der Herbst hält Einzug und weht auch in diesem Jahr erfolgreiche Kabarettist*innen auf die Bühnen von Bad Kissingen.

Die Veranstaltungsreihe ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Kissinger Kulturlebens und sowohl für Gäste als auch Einheimische ein besonderes Highlight. In der Zeit vom 18. September bis zum 26. November erwartet die Zuschauer*innen an fünf Abenden intensives Training für die Lachmuskeln. So verspricht der diesjährige Kabarettherbst unterhaltsame Momente mit namhaften Künstler*innen und viel Humor.

Humorvolles Programm auf einen Blick

Wolfgang Krebs läutet mit seinem neuen Programm „Vergelt’s Gott!“ den diesjährigen Kabarettherbst ein. Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 18. September, um 19 Uhr im Rossini-Saal. Der Kabarettist weiß die Zuschauer*innen zum Lachen zu bringen. Virtuos schlüpft er in die Erscheinungsbilder und Stimmbänder aktueller Politiker*innen und Zeitgenossen und erzählt im fliegenden Wechsel und mit wechselnden Fliegen eine humorvolle Geschichte. Während die Hölle übervoll mit Politiker*innen ist, herrscht im Himmel Notstand. Nach Jahrzehnten der Stille wird der direkte Draht der bayerischen Staatsregierung vom Himmel ins Hofbräuhaus reaktiviert. Alois Hingerl wurde längst ersetzt: König Ludwig ist seit 2007 geheimer Rat von Petrus persönlich, sein direkter Ansprechpartner auf Erden: Edmund Stoiber. Der Kini bittet einzelne Kandidat*innen zum Rapport. Diese informieren die himmlischen Mächte über die Situation in Bayern. Dabei halten sie die ein oder andere Bewerbungsrede für ihre Parteimitglieder und lassen auch durchaus irdische Interessen mit einfließen. Das Ende vom Lied: wir kommen alle in den Himmel.

Österreichisches Jammern und Nörgeln bringt Stefan Waghubinger mit deutscher Gründlichkeit am Samstag, 24. September, um 19:30 Uhr auf die Bühne im Rossini-Saales - zynisch und warmherzig, banal und zugleich erstaunlich geistreich. Der preisgekrönte Kabarettist rüttelt in seinem vierten Soloprogramm „Ich sag’s jetzt nur zu Ihnen“ an Türen, begegnet Plüschelefanten und antiken Göttern, schießt auf Rasenroboter und ist endlich einmal ein Gewinner. Kein Wunder, spielt er doch gegen sich selbst Monopoly. Dabei kommt er auf die spieltheoretische Einsicht: „Wenn man beim Würfeln kein Glück hat, muss man sich beim Würfeln mehr anstrengen“.

Zuschauer*innen können sich auf Geschichten mit verblüffenden Wendungen freuen die tieftraurig und zum Brüllen komisch sind.

Am Samstag, 5. November, zeigt sich Michael Altinger als der „Lichtblick“. Um 19:30 Uhr versucht er im Kurtheater mit dem letzten Teil seiner Trilogie, die Welt zu retten und ihr noch eine Chance zu geben. Denn es geht um alles. Es geht um Strunzenöd. Munitioniert mit Worten, Willen und Wurstsalat wird er von seinem Gitarristen Andreas Rother begleitet, womit der richtige Sound für die Endzeitschlacht geliefert wird. Der Showdown mit Happy-End – hoffentlich für die Guten – verspricht einen humorvollen Abend für das gesamte Publikum.

„Jetzt erst recht!“ heißt es beim preisgekrönten Kabarett mit Lizzy Aumeier am Freitag, 11. November, um 19:30 Uhr im Kurtheater. Sie begeistert ihr Publikum mit einem Feuerwerk an Themen, die in letzter Zeit auch die Zuschauer*innen bewegten, durchsetzt mit einem nie dagewesenen Crossover an musikalischen Highlights. Begleitet wird sie dabei von Svetlana Klimova an Violine und Klavier. Nachdem die Kultur in Coronastarre verfallen ist, heißt es Ärmel hochkrempeln, die Corona – nein, die Krone richten, den Kopf heben und weiterlachen. Die Kabarettistin stellt sich in ihrem Programm die Frage, ob sie nach dieser Zeit, die sich für sie wie ein Sportunfall inklusive des Verschluckens eines Medizinballs anfühlte, eher zu den Weight Watchers oder zu den Anonymen Alkoholikern gehen sollte. Und auch wenn es sich nicht so anfühlte, ging das Leben weiter – Trump ist weg und Corona geht den Menschen mittlerweile auf den Wecker. Humorvoll erörtert sie die aktuellen Themen (rund um sie) und garantiert damit den ein oder anderen Lacher im Publikum.

Den Abschluss des diesjährigen Kabarettherbst bildet der Auftritt von Sarah Hakenberg, denn zum Glück ist die Zeit, in der das Lachen im Hals stecken bleibt, der letzte Witz erzählt und alle fröhlichen Melodien dieser Welt verklungen sind, noch nicht angebrochen. Am Samstag, 26. November, ist die mit dem „Deutschen Kabarettpreis“ ausgezeichnete Liedermacherin mit ihrem Programm „Wieder da“ um 19:30 Uhr im Kurtheater zu sehen. Eigens geschriebene Schmählieder, raffinierte Protestsongs und unverfrorene Ohrwürmer sorgen für unterhaltsame Stunden. Mit viel Humor singt sie beispielsweise über unpolitische CDU-Wähler*innen, schadenfrohe Vermieter*innen, unentspannte Eltern und amerikanische Präsidenten. Sarah Hakenberg haut vergnügt in die Tasten, schrummt ihre Ukulele und erzählt dabei gleichermaßen von Abgründen, die in unserem Inneren schlummern und vom großen Wirrwarr da draußen. Besser wird die Welt dadurch auch nicht, aber zumindest besser erträglich. Das Publikum kann sich auf einen Abend voller intelligenter Bosheiten, fröhlichen Charme und unwiderstehlicher Dreistigkeit freuen.

Tickets für die einzelnen Veranstaltungen sind bereits jetzt im Vorverkauf erhältlich und können in der Tourist-Information Arkadenbau, telefonisch unter 0971 8048-444 oder unter folgender E-Mail-Adresse kissingen-ticket@badkissingen.de erworben werden.

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