07.09.2017

von B° JZ

PLISSEE als Fensterdeko – Vor dem Kauf Funktionseigenschaften beachten

Mit ihrer Faltenoptik haben Plissees deutsche Wohnräume mittlerweile fest erobert. Sie sind schlank aufgebaut und sparen entsprechend Platz.

Plissee als Fensterdeko - Vor dem Kauf Funktionseigenschaften beachten

Die Ausstattung von Fenstern mit Plissees liegt voll im Trend. Doch vor der Anschaffung sollten sich Verbraucher genauestens über die konkreten Funktionalitäten des Modells informieren. Tipps zu den wichtigsten Merkmalen und Montagemöglichkeiten.

Mit ihrer Faltenoptik haben Plissees deutsche Wohnräume mittlerweile fest erobert. Sie sind schlank aufgebaut und sparen entsprechend Platz. Und durch die Möglichkeit, sie verspannt vor der Fensterscheibe anzubringen, sind sie weitaus flexibler zu bedienen als zum Beispiel frei hängende Jalousien oder Rollos. Darüber hinaus sind sie mit einer Vielzahl an Funktionen ausgestattet. So bieten manche Modelle Blickschutz oder Verdunkelung, andere zusätzlich Hitzeschutz oder Heizwärmedämmung.

In einfacher Ausstattung gibt es sie schon recht preiswert zu kaufen. So kann man beispielsweise im Internet ein Plissee günstig erwerben. Bei einem angedachten Kauf empfiehlt es sich jedoch unbedingt im Vorhinein zu überdenken, was der Sonnenschutz eigentlich mitbringen soll. Bei der Auswahl der geeigneten Montageform spielt zusätzlich der vorhandene Fenstertyp eine entscheidende Rolle. Bei Fenstersonderformen oder anderen Besonderheiten sollte man sich im Zweifelsfall zuvor vom Fachhandel beraten lassen, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Gegebenheiten des Raumes berücksichtigen

Zunächst einmal sollte festgelegt werden, auf welche Transparenzstufen es im jeweiligen Wohnbereich eigentlich ankommt. Plissees werden in durchsichtigen, blickdichten und verdunkelnden Stoffen angeboten. Wird lediglich ein leichter Sichtschutz benötigt, ist ein dichter gestaltetes, noch lichtdurchlässiges Plissee ausreichend. In Räumen, die eines stärkeren Lichtschutzes bedürfen, wie beispielsweise Schlafzimmer, Bildschirmarbeitsplätze oder Fernsehzimmer, ist ein lichtundurchlässiger Verdunkelungsstoff zweckmäßiger.

Die Auswahl der richtigen Funktionen

Im nächsten Schritt sollten spezielle Funktionen unter die Lupe genommen werden. In Bereichen mit höherer Luftfeuchtigkeit wie Badezimmern sollten ausschließlich Plissees mit spezieller Feuchtraumeignung angebracht werden. Für Räume, die sich schnell mit Wärme aufladen, ist ein Hitzeschutz-Faltstore günstig, der beispielsweise mit stark licht- und wärmereflektierenden Perlmutt beschichtet ist. Wer Energieverluste am Fensterglas vermeiden möchten, ist laut Plissee Experte wiederum mit einem speziell dämmenden Wabenplissee bestens beraten, das ein isolierendes Luftpolster aufweist. In Räumen mit erhöhter Brandgefahr, wie Küchen, kann darüber hinaus eine zusätzliche Brandschutzfunktion ratsam sein.

Fensteraufbau beachten

Stehen Transparenzgrad und Funktionen erst einmal fest, muss als Nächstes die geeignete Montageart überdacht werden. Plissees können sowohl an der Wand oder Decke, als auch in der Glasleiste oder am Fensterflügel montiert werden. Allerdings eignet sich nicht jede Montageform auch für jedes Fenster. Die besten Voraussetzungen bringen moderne, normierte Kunststofffenster mit.

Etwas schwieriger gestaltet es sich mit Fenstern, deren Rahmen aus Holz oder Aluminium bestehen. Bei diesen Materialien ist in der Regel eine Verschraubung oder eine Klebemontage auf der Glasscheibe eine praktikable Lösung, da beispielsweise Klemmträger aufgrund der fehlenden Gummidichtung auf der Rückseite oder aufgrund einer unzureichenden Dicke des Fensterflügels nicht halten. Ein Sonderfall stellen auch Dachfenster dar. Hier müssen Fensterdekos aus Stabilitätsgründen immer angeschraubt werden.

Ebenfalls Obacht geboten ist bei einer Deckenmontage vor einem bewegbaren Fenster, das direkt mit der Decke abschließt oder einer Balkontür. Da sich diese durch das davor hängende Plissee nicht vernünftig öffnen lassen, ist eine Installation, die direkt am Fenster- oder Türflügel erfolgt, zu empfehlen.

In Mietwohnungen Schraubmontagen besser unterlassen

Während Haus- oder Wohnungsinhaber völlig frei in ihrer Entscheidung sind, wie sie ihren Sonnenschutz anbringen möchten, müssen sich Mieter rechtlich an konkrete Vorgaben halten. Fenster in Mieteinheiten dürfen grundsätzlich nur dann mit Bohrlöchern versehen werden, wenn der Vermieter dies auch erlaubt. Untersagt er eine Schraubmontage, besteht die Option, das Plissee ohne Bohrungen zu befestigen. Montagen mit Klemmhalterungen oder diverse Klebemontagen sind hier in der Regel eine gute Alternative, da sie im Falle einer Demontage keine Montagespuren hinterlassen.

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